Bei den Grundschulen und Kitas stehen insgesamt acht Martinsumzüge an.

Voller Stolz präsentieren die Kinder der Elterninitiative „Kleine Strolche“ ihre selbstgebastelten Laternen. Am kommenden Montag werden sie beim Umzug der Kindertagesstätte zum Einsatz kommen und die Straßen zum Leuchten bringen.
Voller Stolz präsentieren die Kinder der Elterninitiative „Kleine Strolche“ ihre selbstgebastelten Laternen. Am kommenden Montag werden sie beim Umzug der Kindertagesstätte zum Einsatz kommen und die Straßen zum Leuchten bringen.

Voller Stolz präsentieren die Kinder der Elterninitiative „Kleine Strolche“ ihre selbstgebastelten Laternen. Am kommenden Montag werden sie beim Umzug der Kindertagesstätte zum Einsatz kommen und die Straßen zum Leuchten bringen.

Barbara Sarx

Voller Stolz präsentieren die Kinder der Elterninitiative „Kleine Strolche“ ihre selbstgebastelten Laternen. Am kommenden Montag werden sie beim Umzug der Kindertagesstätte zum Einsatz kommen und die Straßen zum Leuchten bringen.

Burscheid. Die Sankt-Martin-Zeit lässt Kinderherzen höher schlagen. Deshalb haben sich die hiesigen Kindergärten und Grundschulen wieder ganz besondere Aktionen einfallen lassen.

In den letzten Wochen haben die Kinder fleißig an ihren Laternen gebastelt, die sie in den nächsten Tagen bei den insgesamt acht Burscheider Umzügen stolz präsentieren können.

Laternenbasteln ist seit Jahren Bestandteil des Unterrichts

Prächtige Umzüge mit Reiter, Mantelteilung, Feuer und Weckmännern stehen kurz bevor. Dann werden nicht nur die Laternen, sondern auch viele Kinderaugen funkeln. Der Gestalt der Laternen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Während die Kleinsten altersgemäß und gemeinsam mit ihren Eltern gewerkelt haben, ist das Laternen-Basteln in den Grundschulen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Kunst-Unterrichts.

"Die Kinder der 4. Klassen basteln im Sachunterricht Stablaternen. Wir verbinden das Ganze mit der Stromkreis-Lehre", berichtet Annette Willuweit, Lehrerin an der Montanus-Grundschule, die am 12.November ihren Martinszug übers Schulgelände veranstaltet.

Nach dem Umzug mit Sankt Martin zu Pferd werden Weckmänner verteilt und in den Klassenräumen Geschichten vorgelesen. Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule wird dem Martinsreiter am 15. November bis zur Max-Siebold-Halle folgen, wo ein großes Feuer und eine Kapelle für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen.

Im Anschluss daran erhalten die Schüler einen Riesenweckmann, den sie sich dem barmherzigen St. Martin gemäß teilen sollen. Die Grundschule Dierath macht den Anfang des Umzugsreigens und trifft sich Freitagabend zum stimmungsvollen Martinszug über Handerfeld mit anschließendem Feuer auf dem Schulhof, zu dem auch die Nachbarn eingeladen sind.

Auch die Kindergartenkinder können die Umzüge kaum erwarten, wie auch die "Kleinen Strolche", die am kommenden Montag durch Hilgen ziehen und dabei vom Posaunenchor Hilgen-Neuenhaus begleitet werden.

"Die Vorfreude der Kinder ist riesengroß. Das ist eines der Highlights des Jahres", weiß Leiterin Ulrike Kreffter. Für den 9.November plant die St.-Laurentius-Kita einen Umzug um die katholische Kirche. Die Kita "Rasselbande" führt der Umzug am 11.November über den Schulhof der Montanus-Schule, während die Kita "Sonnenblume" einen Tag später rund um die Liebfrauenkirche marschiert.

Eine Kapelle wird dann für den musikalischen, Kürbissuppe, Kakao und Glühwein für den kulinarischen Rahmen sorgen. Die "Sterntaler" führt der Umzug ebenfalls am 12.November über die Adolf-Kolping-Straße, wo die Nachbarn Kleistergläser mit Kerzen aufstellen werden.

Kindergartenkinder besuchten das Richartz-Altenheim

Bereits beim Martinszug durch die Innenstadt am letzten Samstag beteiligten sich rund 130 Kinder. "Das war eine richtig schöne Atmosphäre. Aufgrund der hohen Kosten für einen eigenen Umzug sind wir froh, dass wir uns anschließen konnten", erklärt Marion Ketelsen, Leiterin der Kita "Kunterbunt".

Darüber hinaus wird es bei "Kunterbunt" am 12.November eine Martinsfeier geben, bei der die Vorschulkinder ein Rollenspiel aufführen werden.

Die Johanniter-Kita zog bereits am Donnerstag mit ihren Laternen los. Aufgrund der Sturmwarnung musste auf Waldwanderung und Reiter verzichtet werden. Einer ganz besonderen Idee tat das Wetter jedoch keinen Abbruch: Die Kinder und ihre Eltern zogen bis zum Luchtenberg-Richartz-Altenheim und feierten das Martinsfest dort gemeinsam mit den Senioren.

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