Ob der Radklassiker auch durch Burscheid führt, entscheidet sich erst in den nächsten Wochen.

Burscheid. Die diesjährige Entscheidung, nach zahlreichen Dopingskandalen nur Radprofis in Nationaltrikots starten zu lassen, bleibt ein Unikat: Im kommenden Jahr sollen nach dem Willen der Organisatoren beim Radklassiker "Rund um Köln" wieder Profiteams mit entsprechend zugkräftigeren Namen starten dürfen. Der WDR hat für den Ostermontag wieder eine Fernsehübertragung in voller Länge zugesagt.

Ob Burscheid wie in den vergangenen Jahren aber wieder Teil der Strecke wird, entscheidet sich laut Organisator Artur Tabat erst in den nächsten Wochen. "Ich muss noch ein Gespräch mit Bürgermeister Caplan führen." Bei anderen Städten sei auch die Beteiligung von Sponsoren entscheidend, im Falle Burscheids nicht so sehr: "Burscheid hat uns viele Jahre sehr geholfen." Aber es gebe noch Probleme mit der Streckenführung. Auch der Startort ist noch offen: "Reichshof oder Gummersbach", kündigt Tabat an.

Jedermann-Rennen startet im Kölner Rheinau-Hafen

Sicher ist dagegen, dass das angegliederte Hobby- und Amateurrennen seinen Ausgangspunkt diesmal im Kölner Rheinau-Hafen hat. Dort findet am Ostersonntag und Ostermontag das "Radsportfest am Rhein" mit einer Fahrradmesse und einem umfangreichen Rahmenprogramm statt.

Wie gewohnt haben die Hobbysportler zwei Streckenlängen zur Auswahl: über 70 und über 110 Kilometer. Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht schon seit dem 11. November; es gibt Frühbucher-Rabatte und die Gelegenheit zur Online-Anmeldung.

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