Der Langenfelder Foodtruck „Let it Beef“ macht immer mittwochs in Linde/Irlen Station.

Vor einem halben Jahr haben sie sich mit ihrem Foodtruck selbstständig gemacht: Marcus und Janet Mokhtari sind dafür aus ihren bisherigen Berufen ausgestiegen.
Vor einem halben Jahr haben sie sich mit ihrem Foodtruck selbstständig gemacht: Marcus und Janet Mokhtari sind dafür aus ihren bisherigen Berufen ausgestiegen.

Vor einem halben Jahr haben sie sich mit ihrem Foodtruck selbstständig gemacht: Marcus und Janet Mokhtari sind dafür aus ihren bisherigen Berufen ausgestiegen.

Doro Siewert

Vor einem halben Jahr haben sie sich mit ihrem Foodtruck selbstständig gemacht: Marcus und Janet Mokhtari sind dafür aus ihren bisherigen Berufen ausgestiegen.

Burscheid. Imbisswagen waren gestern. Inzwischen rollt die US-amerikanische Welle der Foodtrucks auch durch Deutschland – und hat seit zwei Wochen auch Burscheid erreicht. Der „Let it beef“-Truck steht immer mittwochs von 11.30 bis 14 Uhr im Gewerbegebiet Linde/Irlen auf dem Gelände der Firma „Mydisplays“.

Eine neue Mitarbeiterin hatte dort vor Anfang April ihren Einstand gegeben und es nicht bei Berliner Ballen oder Streuselkuchen belassen wollen. Stattdessen stand mittags der Foodtruck vor der Tür. Firmenchef Jan Krause war so begeistert, dass er den beiden Betreibern vorschlug, doch regelmäßig zu kommen. „Ich unterstütze gerne ein gutes Start-up. Wir haben dann gleich alle anderen Firmen im Gewerbegebiet angeschrieben.“ Ergebnis: Bei der Premiere vor einer Woche war der Wagen am Ende der Mittagspause ausverkauft.

Start-up-Idee während der Flitterwochen

Die Idee mit dem Foodtruck kam Janet und Marcus Mokhtari während der Flitterwochen auf Gran Canaria. „Es war immer unser Wunsch, uns selbstständig zu machen“, sagt der 28-Jährige. Er stieg dafür aus seinem Job im Online-Marketing aus, seine Frau (25) verzichtete auf ihre Einkünfte als Vorstandsassistentin einer Langenfelder Firma.

Die Foodtruck-Bewegung steht für ambitioniertes Fastfood. Im Falle von „Let it beef“ heißt das: Das Fleisch für die Edel-Hamburger kommt von einem Naturverbund–Betrieb am Niederrhein nahe an der Bio-Zertifizierung. Auch das Gemüse wird bei einem heimischen Landwirtschaftsbetrieb gekauft. Am Truck muss man etwas Wartezeit mitbringen, weil alles frisch zubereitet wird. Und zu trinken gibt es selbstredend die szenige Fritz-Kola und -Limonade. Damit bestreiten die beiden Jungunternehmer werktags ihren Lebensunterhalt an verschiedenen Standorten.

Am Wochenende geht es dann oft zu Foodtruck-Festivals. Die Szene trifft sich bundesweit auf meist außerhalb gelegenen Plätzen. Um vor dem Publikum unter 30 bis 40 Trucks zu bestehen, setzen Marcus und Janet Mokhtari dann auf ihre Spezialität: Grilled Cheese Sandwiches.

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