Braucht es in Köln heute einen neuen Ferdinand Franz Wallraf?

Köln. Braucht es einen neuen Ferdinand Franz Wallraf? Wie agieren Sammler und Stifter heute? Und was wollen die Museen eigentlich?

Diese und weitere spannende Fragen erörtern am Dienstag, 19. Juni, um 19 Uhr im Stiftersaal des Wallraf-RichartzMuseum, Obenmarspforten,, neben NRW-Kulturministerin Isabel Pfeifer-Poensgen und Kasper König, ehemaliger Direktor des Museum Ludwig, auch der Hamburger Kunstsammler Harald Falckenberg und der Vorsitzende des Stifterrats des Wallraf, Peter Jungen. Moderiert wird die öffentliche Podiumsdiskussion „Wallraf heute – Mäzene, Sammler & Stifter“ vom Journalisten Peter Pauls. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „Wallrafs Erbe. Ein Bürger rettet Köln“ statt, mit der das Museum seinem Gründervater gedenkt. Vor 200 Jahren vermachte Ferdinand Franz Wallraf der Stadt Köln seine rund 40.000 Objekte umfassende Sammlung und legte damit den Grundstock für eine in Deutschland einzigartige Museumslandschaft. Heute finden sich seine Exponate nicht nur im Wallraf-Richartz-Museum, sondern auch im Stadtmuseum, im Museum für Angewandte Kunst, im Römisch-Germanischen Museum und dem Museum Schnütgen. Wallraf begründete zudem die Tradition eines eindrucksvollen und bis in unsere Tage fortdauernden bürgerschaftlichen Engagements für die Kunst und die Kultur in Köln.

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