Im Spiel gegen den TV Korschenbroich am Samstag gibt es noch einmal Punkte zu holen. Der bisher schwache Gegner darf aber ob seiner Spieler nicht unterschätzt werden.

3. Liga
Im Spiel am Samstagabend wollen die Panther (hier: Bastien Arnaud) gegen Korschenbroich punkten. Archiv

Im Spiel am Samstagabend wollen die Panther (hier: Bastien Arnaud) gegen Korschenbroich punkten. Archiv

Doro Siewert

Im Spiel am Samstagabend wollen die Panther (hier: Bastien Arnaud) gegen Korschenbroich punkten. Archiv

Hilgen. Zum Abschluss der Hinrunde stehen die Handballer der Bergischen Panther noch einmal vor einer richtig schweren Aufgabe. Am Samstagabend (19.30 Uhr) geht es für den Drittliga-Aufsteiger zum Vorletzten TV Korschenbroich.

„Das ist sicherlich noch einmal ein absolutes Schlüsselspiel für uns. Mit einem Sieg können wir uns weiteres Polster auf die Abstiegsränge verschaffen“, sagt Trainer Marcel Mutz, der in diesem Auftritt die fast schon letzte Chance für die Korschenbroicher sieht.

Der TVK steht mit gerade einmal drei Pünktchen auf der Habenseite mit dem Rücken zur Wand und hat bereits jetzt schon sechs Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Vor dieser Runde gab es in Korschenbroich einen riesen Umbruch, Trainer Ronny Rogawska musste praktisch eine komplett neue Mannschaft aufbauen. In vielen Phasen dieser Hinrunde blieb die junge TVK-Mannschaft ihre Klassentauglichkeit schuldig. „Von daher geht es für beide Teams um jede Menge“, weiß Mutz, der sich die Punkte 17 und 18 wünscht.

Zu beachten seien im Korschenbroicher Team in jedem Fall die starken Torhüter Max Jaeger und Felix Krüger, auch Philipp Schneider zählt am Kreis zu den Besten seines Faches. Julian Mumme aus dem linken Rückraum ist ein steter Unruheherd und erzielte schon weit über 70 Treffer. Laut Mutz stelle man sich auf einen individuell stark besetzten Gegner ein, besonders im Abwehrbereich sei eine entsprechende Einstellung von Nöten.

Direkt zu Beginn des neuen Jahres kämen mit dem VfL Gummersbach II, der HSG Krefeld und dem TSV Bayer Dormagen extrem unangenehme Kandidaten, bei denen nicht unbedingt weitere Punkte einzuplanen sind. „Wir liegen zwar schon absolut im Soll, doch diese Zähler würden uns noch extrem gut zu Gesicht stehen“, so Mutz weiter.

Abwehrchef Dirk van Walsem und Linkshänder Matthias Aschenbroich plagen sich mit verschiedenen Blessuren herum, ein Einsatz sollte aber durchaus möglich sein.

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