Erstmals weit in der neuen Liga reisen müssen die Handballer am Sonntag. An der Küste wartet der OHV Aurich auf das Team.

3. Liga
Bastien Arnaud knickte zwar im Training um, will aber in Aurich trotzdem auflaufen. Archiv

Bastien Arnaud knickte zwar im Training um, will aber in Aurich trotzdem auflaufen. Archiv

Lepke

Bastien Arnaud knickte zwar im Training um, will aber in Aurich trotzdem auflaufen. Archiv

Hilgen.Mit vier Siegen in Folge zählen die Handballer der Bergischen Panther als Aufsteiger in die dritte Liga zu den positiven Überraschungen. „Sicherlich sind wir mit dem Ist-Zustand zufrieden und glücklich über die bisherige Punktausbeute. Doch es gibt bei weitem keinen Grund zum Überschwang“, sagt Trainer Marcel Mutz.

Am Sonntag (17 Uhr) steht die Panther vor einer für sie ganz ungewohnten Aufgabe, wenn es an die Nordseeküste zum OHV Aurich gehen wird. Bislang musste sich die Mannschaft in der Ober- oder Nordrheinliga auf Fahrten bis maximal zwei Stunden einstellen, jetzt wird aus dem Trip gen Norden mal gleich ein ganzer Tagesauflug.

Aufgrund der langen Anreise haben es die Teams aus dem Westen stets schwer, sich gegen die, vor nicht selten 1500 Zuschauern angefeuerten Gastgeber, zu behaupten. „Die spielen aber auch einen richtig guten Ball und der OHV macht aus seinen Möglichkeiten schon viel“, betont der Coach. Mit bislang sieben Punkten haben es sich die Schützlinge von Trainer Arek Blacha im Mittelfeld der Spielklasse gemütlich gemacht. Letztes Jahr noch in der Nordgruppe angetreten, sind die Auricher jetzt wieder nach zwei Spielzeiten Abstinenz in die West-Staffel zurückgekehrt. „Das ist ein gefährlicher Gegner. Da werden wir schon wieder am Limit spielen müssen, um eine Chance zu haben“, weiß Mutz.

In personeller Hinsicht gibt es keinerlei Probleme. Kreisläufer Bastien Arnaud knickte zwar im Training unter der Woche um, der Franzose wird aber die Mannschaft trotzdem tatkräftig unterstützen können.

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