Im drittletzten Spiel wartet eine unangenehme Aufgabe auf das Team von Kai Müller.

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Laut Trainer Kai Müller wollen die Panther (schwarze Trikots) auch bei der Auswärtspartie in Mettmann wieder eine ordentliche Leistung bieten und voll dagegenhalten.

Laut Trainer Kai Müller wollen die Panther (schwarze Trikots) auch bei der Auswärtspartie in Mettmann wieder eine ordentliche Leistung bieten und voll dagegenhalten.

Jürgen Venn

Laut Trainer Kai Müller wollen die Panther (schwarze Trikots) auch bei der Auswärtspartie in Mettmann wieder eine ordentliche Leistung bieten und voll dagegenhalten.

Rhein.-Berg. Kreis. Seit dem vergangenen Wochenende steht nach der Niederlage gegen Hiesfeld der Abstieg der aktuellen Oberliga-Mannschaft in die Verbandsliga auch rechnerisch fest. Die Handballer der Bergischen Panther hatten bereits seit dem „Ausverkauf“ im Februar keine größeren Hoffnungen mehr auf den Klassenverbleib. Dennoch treten mit der nun feststehenden Amtlichkeit einige Sentimentalitäten auf. „Man steigt niemals gerne ab und so lange wir konkurrenzfähig waren haben wir auch alles versucht, um die Klasse zu erhalten“, sagt Trainer Kai Müller.

Mettmann steckt noch mitten im Abstiegskampf

In den letzten drei ausstehenden Partien wollen sich die Bergischen Panther nun vernünftig aus der vierthöchsten Spielklasse verabschieden und dann den Neuaufbau für die kommende Spielzeit einleiten. Am Samstagabend (17.45 Uhr) sind Simon Wolter und Co. zu Gast beim Aufsteiger Mettmann Sport, der mit Wülfrath, Solingen und Dülken den zweiten Absteiger unter sich ausmacht. „Eigentlich gehört Mettmann für mich nicht so weit nach unten. Allerdings haben sie während der gesamten Runde mit enormen Verletzungssorgen zu kämpfen gehabt“, weiß Müller.

In erster Linie war es die schwere Schulterverletzung von Mittelspieler Jens Fischer, der die Mannschaft aus der Kreisstadt in diese bedrohliche Situation gebracht hat. Allerdings haben die Mettmanner während der gesamten Runde gerade zu Hause stets die besseren Ergebnisse erzielt, sind dort also wesentlich stärker einzuordnen als auswärts. Dazu kommt, dass die von Markus Neusser trainierte Truppe im Fernduell mit Wülfrath unbedingt noch einige Zähler benötigt, um auch in der nächsten Saison für die Oberliga planen zu können.

„Ich bin mir aber sicher, dass die Mettmanner das schaffen werden“, meint der Panther-Coach, der selber für die kommende Spielzeit noch kein neues Engagement gefunden hat.„Wir wollen auch diesmal wieder voll dagegenhalten und sollte meiner Mannschaft erneut ein disziplinierter Auftritt gelingen, dann ist vielleicht auch eine Überraschung möglich“, geht Müller in Erinnerung an die gute Vorstellung gegen Hiesfeld durchaus positiv in die Auswärtspartie. In personeller Hinsicht gibt es keinerlei Veränderungen, die Panther können auf einen unveränderten Kader zurückgreifen.

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