Im Februar startet in der Kirchenkurve das Studio „Beauty Care“ und will damit einem Trend Rechnung tragen.

Anfang Februar wollen Ellen Herold (l.) und Emis Turak in der Kirchenkurve mit ihrem Enthaarungs- und Kosmetikstudio starten. Die Umbauten sind in vollem Gange.
Anfang Februar wollen Ellen Herold (l.) und Emis Turak in der Kirchenkurve mit ihrem Enthaarungs- und Kosmetikstudio starten. Die Umbauten sind in vollem Gange.

Anfang Februar wollen Ellen Herold (l.) und Emis Turak in der Kirchenkurve mit ihrem Enthaarungs- und Kosmetikstudio starten. Die Umbauten sind in vollem Gange.

Nicole Haase

Anfang Februar wollen Ellen Herold (l.) und Emis Turak in der Kirchenkurve mit ihrem Enthaarungs- und Kosmetikstudio starten. Die Umbauten sind in vollem Gange.

Burscheid. Die Leerstände in der Kirchenkurve füllen sich Schritt für Schritt wieder. Nach der Neueröffnung von Floristik Kanpan im Dezember wird derzeit in dem Eckhaus kräftig renoviert, in dem bis zum vergangenen Frühjahr der Second-Hand-Laden untergebracht war. Dort sollen Burscheider ab Februar eine Anlaufstelle haben, um dem Trend der Enthaarung nachkommen zu können.

„Beauty Care“ wollen Emis Turak (37) und Ellen Herold (52) ihr Studio für Kosmetik und dauerhafte Haarentfernung nennen. Kurz vor Weihnachten starteten die Umbauarbeiten. Eine Zwischenwand wurde eingezogen, auch ein Milchglasfenster wird noch folgen, denn Enthaarung ist eine intime Angelegenheit.

Haarwurzeln sollen dauerhaft verödet werden

Ob Achsel-, Brust- oder Schambehaarung, alles soll man künftig in der Kirchenkurve loswerden können. Turak, ausgebildete Kosmetikerin, Make-up-Artist und Visagistin, und ihre Partnerin setzen dabei auf ein so genanntes IPL-SHR-Gerät, von dem sie sich eine schmerzfreie und bei mehreren Behandlungen auch dauerhafte Verödung der Haarwurzeln versprechen.

Zusammengefunden haben die beiden Frauen über die Freundschaft ihrer Söhne. Herold ist als Immobilienverwalterin zwar selbst Eigentümerin mehrerer Ladenkokale in der Innenstadt (Daum & Eickhorn, Tabak Roßenbach, Pizza Panter, Friseursalon Ismail), „aber meinen Mietern wollte ich nicht kündigen“. Also ist sie selbst zur Mieterin geworden. Das stark sanierungsbedürftige Ladenlokal wird jetzt in Eigenregie auf Vordermann gebracht, dafür gab es seitens des Vermieters ein Entgegenkommen bei der künftigen Miethöhe.

Ihr gemeinsames Studio wendet sich an beide Geschlechter. Während Turak ausschließlich Frauen enthaaren will, übernimmt Herold die Behandlung der Männer.

Keine festen Öffnungszeiten, sondern Terminvereinbarung

Feste Öffnungszeiten wird es aber nicht geben. „Wir hängen unsere Handynummern aus und vereinbaren dann Termine.“ Damit setzt sich in der unteren Hauptstraße der Trend weg vom Einzelhandel mit Laufkundschaft hin zu termingebundenen Dienstleistungen fort.

Turak wird ihr neues Ladenlokal aber nicht nur zur Enthaarung nutzen. „Am Wochenende möchte ich hier gerne Schmink-Workshops geben.“

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