Heute gibt es eine Führung für Eltern mit ihren Kindern.

Bergisch Gladbach. Das Kunstmuseum Villa Zander zeigt im Januar zwei neue Ausstellungen. Am Sonntag, 14. Januar, wird ab 11:30 Uhr die Ausstellung „Reinhold Koehler - Décollage“ eröffnet, zu der auch das Werkverzeichnis der Décollagen des laut Museumsangaben zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlers Reinhold Koehler (1919 - 1970) erscheinen wird.

Ein lokales Highlight beginnt am Donnerstag, 25. Januar, ab 19:30 Uhr. Dann wird die Präsentation von Arbeiten des Bergisch Gladbacher Künstlers Eckard Alker aus der Schenkung Marita und Karl Josef Metzen eröffnet: „Eckard Alker - Stiller Wanderer“.

Derweil laufen in dem Haus noch Ausstellungen, die bereits im Dezember Eröffnung gefeiert haben: Am 10. Dezember wurde die Ausstellung „Mary Bauermeister - Zeichen, Worte, Universen“ in der von der VR Bank geförderten Reihe „Ortstermin“ eröffnet. Trotz heftigen Schneegestöbers sei der Andrang riesengroß gewesen, so das Museum, und Mary Bauermeister habe mit dem Signieren ihres Kataloges alle Hände voll zu tun gehabt, zeigt man sich erfreut. Während der Ausstellung, die bis zum 8. April läuft, wird es weitere Termine geben, an denen die Künstlerin anwesend ist: Beispielsweise am Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr beim Gespräch mit Prof. Wulf Herzogenrath und Dr. Petra Oelschlägel über Bauermeisters Rolle als Mitbegründerin der Fluxus-Bewegung und Katalysatorin der Kunststadt Köln.

Am heutigen Mittwoch gibt es eine Führung durch die Ausstellung für Eltern mit Babys. Das Programm in der Reihe „Mit Baby ins Museum“ kostet 5,50 Euro pro Erwachsenem und schließt den anschließenden Kaffee mit ein.

Auch die Ausstellung mit der israelischen Künstlerin Orna Ben-Ami aus der Partnerstadt Ganey Tikva, die am 13. Dezember im Erdgeschoss des Kunstmuseums eröffnet wurde, stößt laut Museum auf großes Interesse. Unter dem Titel „Entire life in a package - Das ganze Leben in einem Bündel“ setzt sich die Ausstellung mit dem Thema Flucht und Vertreibung auseinander. Die Künstlerin zeigt ihre Arbeiten hier noch bis zum 10. Januar 2018. Red

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