Beim Auftakt herrscht Zuversicht, dass sich das neue Vormittagsangebot durchsetzt.

Markttreff
Blumenhändler Wolfgang Höppner (r.) ist den Burscheidern schon seit vielen Jahren vom alten Wochenmarkt vertraut.

Blumenhändler Wolfgang Höppner (r.) ist den Burscheidern schon seit vielen Jahren vom alten Wochenmarkt vertraut.

Doro Siewert

Blumenhändler Wolfgang Höppner (r.) ist den Burscheidern schon seit vielen Jahren vom alten Wochenmarkt vertraut.

Burscheid. Schon zehn Jahre hat Wolfgang Höppner Blumen und Pflanzen auf dem Wochenmarkt verkauft. Dann kam zum Jahresende das plötzliche Aus und der Ärger darüber, „dass wir so spät informiert wurden“. Doch nach seiner Bewerbung ist Höppner auch beim neuen Markttreff wieder dabei – und guckt verhalten zufrieden. „Das sieht gut aus.“

Noch wisse man nicht, ob das nur Neugier oder dauerhaftes Interesse sei, bleibt er vorsichtig. Aber immerhin: Mancher Stammkunde von früher hat die Umstellung auf den Vormittag schon mitgemacht.

Fischhändler Jörg Hoppe, der in den vergangenen Wochen eine Art Vorhut für den neuen Markttreff gebildet hat, ist ohnehin Feuer und Flamme. „So etwas wie in Burscheid habe ich noch nicht erlebt.“ Neun Märkte bedient er inzwischen und fängt in der Regel zunächst mit ein bis zwei Verkäufern an. In Burscheid sind es wegen des Andrangs schon fünf. Hoppe könnte also so etwas wie das Zugpferd des Markttreffs werden.

Ab nächster Woche Stehtische mit Frühstück

Von Hoppe stammt auch der Hinweis auf die neue Marktmetzgerei Geuhs. In Küppersteg stehen die beiden schon zusammen, man kennt sich. „Wir sind eine große Familie“, sagt Verkäuferin Gaby Horst. Für die nächste Woche kündigt sie Stehtische an. „Dann bieten wir auch ein Frühstück an.“

Stehtische stehen schon bei der Premiere da. Ein zufriedener Bürgermeister Stefan Caplan lädt Marktbeschicker und Kunden zu einem Glas Sekt ein, lobt seine Mitarbeiter Christoph Haendeler und Dirk Runge für die organisatorische Vorbereitung und sagt: „Wir waren am Anfang skeptisch, ob wir die Organisation übernehmen sollten. Aber jetzt sieht es besser aus, als ich mir vorgestellt habe.“

Fischhändler Hoppe, Marktmetzgerei Geuhs (auch Käse und Molkereiprodukte), Blumen Höppner, der Curry-Flitzer und ab 8. März auch die Mühlenbäckerei Scherbarth (Bio-Backwaren).

Donnerstags von 8 bis 14 Uhr.

Auch der Curry-Flitzer mit seiner Berliner Currywurst ist zurück, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt in der Stadt. In der nächsten Woche soll er noch einmal verstellt werden, denn dann ergänzt die Mühlenbäckerei Scherbarth mit ihren Bio-Backwaren das Angebot.

Die Rückkehr auf den Marktplatz scheint auch ein Gewinn – zumal für die Einzelhändler in der unteren Hauptstraße, die mit der alten Lösung nicht immer glücklich waren.

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