Vom 19. bis 21. Februar werden die Angebote geöffnet. Dann entscheidet sich, ob das Geld reicht.

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Wo einst der alte Bahnhof stand, will die Stadt ab dem Frühjahr ein neues Jugendzentrum bauen.

Wo einst der alte Bahnhof stand, will die Stadt ab dem Frühjahr ein neues Jugendzentrum bauen.

Barbara Sarx

Wo einst der alte Bahnhof stand, will die Stadt ab dem Frühjahr ein neues Jugendzentrum bauen.

Burscheid. Noch zwei Wochen, dann entscheidet sich, ob es im Frühjahr endlich losgehen kann mit dem Neubau des Jugendzentrums in der Montanusstraße. Vom 19. bis 21. Februar werden nach und nach die Ausschreibungsangebote für Rohbauarbeiten, Dach, Fenster, Türen, Wärmedämmung, Heizung, Sanitäranlagen und Elektrik geöffnet.

Nach der Überprüfung durch den Architekten steht Ende des Monats fest, ob der Kostenrahmen diesmal eingehalten werden kann.

Ende 2011 war die erste Ausschreibung aufgehoben worden, weil klar war, dass der Kostendeckel überschritten ist. Durch Standardreduzierungen wurden im Anschluss zwar Gesamtkosten von 1,7 Millionen Euro ermittelt; das waren aber immer noch 200 000 Euro zu viel.

Klarheit über Zusatzförderung erst Ende dieses Jahres

Inzwischen steht in Aussicht, dass diese Summe in diesem Jahr aus dem Landesförderprogramm „Stadtentwicklungsplanung 2013“ fließen könnte. Den entsprechenden Antrag hat die Stadt im vergangenen Herbst gestellt. Mit einer Entscheidung rechnet Bürgermeister Stefan Caplan aber nicht vor Ende des Jahres.

Um vor dieser Entscheidung überhaupt mit dem Bau beginnen zu dürfen, bedurfte es der Zustimmung der Bezirksregierung. Erst als das Okay aus Köln vorlag, erfolgte vor Weihnachten die Ausschreibung der einzelnen Gewerke.

Gesamt 1,5 Millionen Euro standen bisher zur Verfügung, eine Million davon kommt vom Land. Inzwischen sind weitere 200 000 Euro „in Aussicht gestellt“.

 

Baukosten Die reinen Baukosten belaufen sich auf etwa eine Million Euro.

Die Stadt ist weiter festen Willens, das Gesamtbudget einzuhalten. Und wenn die Angebote den Kostenrahmen sprengen? „Ich glaube das nicht mehr“, sagt der Bürgermeister optimistisch. Der Zeitpunkt sei günstiger, die Planungen exakter.

Aber einen Plan B gibt es nicht. Denn der bereits erfolgte Abriss des alten Bahnhofs ist auch in der Gesamtsumme enthalten. Würde nicht gebaut, wäre auch das Fördergeld hinfällig. Alles hängt am Ausschreibungsergebnis.

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