CDU-Kreisvorsitzender Rainer Deppe kritisiert Michael Baggeler.

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Zwei Amtsinhaber unter sich: der Gastredner der Versammlung, Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (l.), und Landrat Rolf Menzel, der im Juni zum zweiten Mal für die CDU kandidiert.

Zwei Amtsinhaber unter sich: der Gastredner der Versammlung, Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (l.), und Landrat Rolf Menzel, der im Juni zum zweiten Mal für die CDU kandidiert.

Barbara Sarx

Zwei Amtsinhaber unter sich: der Gastredner der Versammlung, Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (l.), und Landrat Rolf Menzel, der im Juni zum zweiten Mal für die CDU kandidiert.

Rhein.-Berg. Kreis. Landrat Rolf Menzel kandidiert bei der Kommunalwahl im Juni zum zweiten Mal für sein Amt. Die Kreis-CDU wählte den 53-Jährigen am Samstag im Schulzentrum Odenthal mit 94,8 Prozent der Stimmen wieder zum Landratskandidaten. Er war einziger Bewerber gewesen.

Vor rund 200 CDU-Mitgliedern nannte Menzel die Haushaltsführung und das Strategiekonzept RBK 2020 als zentrale Erfolge der vergangenen fünf Jahre.

Deutliche Kritik äußerte der Kreisvorsitzende Rainer Deppe am Vorgehen des Burscheider Ex-Vorsitzenden Michael Baggeler. Zweimal habe die Burscheider CDU mit eindeutigen Mehrheiten entschieden.

"Wer diese demokratische Entscheidung nicht akzeptiert, der zeigt, dass es ihm nicht zuerst um die CDU geht, sondern dass das persönliche Fortkommen und die eigenen egoistischen Interessen an allererster Stelle stehen."

Mit Blick auf die unabhängige Bürgermeisterkandidatur und bevorstehende Parteiabspaltung appellierte Deppe an Baggeler: "Beende den angekündigten Irrweg und bleibe in der CDU."

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