Entscheidung für Architektenentwurf gefallen.

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Noch essen die Ganztagsschüler der Hauptschule im Schülercafé zu Mittag. Mitarbeiterin Christel Meihsner gibt das vom Deutschen Haus gelieferte Essen aus.

Noch essen die Ganztagsschüler der Hauptschule im Schülercafé zu Mittag. Mitarbeiterin Christel Meihsner gibt das vom Deutschen Haus gelieferte Essen aus.

Jürgen Venn

Noch essen die Ganztagsschüler der Hauptschule im Schülercafé zu Mittag. Mitarbeiterin Christel Meihsner gibt das vom Deutschen Haus gelieferte Essen aus.

Burscheid. Der Ausschuss für Schule und Soziales hat sich am Donnerstagabend einstimmig für den Architektenentwurf zur neuen Mensa ausgesprochen, den auch die Schule selbst favorisiert. Spätestens zum Schuljahrsbeginn 2010/2011 soll der Neubau stehen, kündigte der Beigeordnete Stefan Caplan an.

Realisiert wird der Entwurf des Burscheider Architekten Peter Fiekers. Er sieht vor, den eingeschossigen Mensabau an den Nebeneingang der Hauptschule anzuschließen. "Dort war schon bei der Planung der Hauptschule eine mögliche Erweiterungsfläche vorgesehen gewesen", ergänzt der Ausschussvorsitzende Bodo Jakob. Insgesamt hatten drei Entwürfe vorgelegen.

Mit diesem Schuljahr hat die Hauptschule für die Fünftklässler den gebundenen Ganztagsbetrieb von 8.15 bis 16 Uhr eingeführt. Jahr für Jahr kommt nun ein Jahrgang dazu. Da aber aufgrund der dramatisch eingebrochenen Anmeldezahlen im kommenden Jahr nur eine 5. Klasse beginnt (s. Kasten), drängt die Zeit nicht allzu sehr. Derzeit gehen die 36 Ganztagsschüler zum Mittagessen noch ins Schülercafé. Doch unabhängig davon, wie die Zukunft der Hauptschule aussieht: Mit dem Mensabau ist die Stadt auch künftig für eine weiterführende Schule gerüstet.

360 000 Euro soll der Neubau nach Architektenangaben kosten; die Stadt rechnet eher mit 440 000 Euro. Die Schüler sollen dort in zwei Schichten zu Mittag essen: zunächst die Klassen 5 bis 7, dann die Klassen 8 bis 10.

Laut Schulleiterin Waltraud Schmitz habe die Schule den jetzt auch gewählten Entwurf favorisiert, weil er vom Lichteinfall her günstiger platziert sei, eine direkte Verbindung zur Aula biete und eine gute Regelung der Schülerströme ermögliche. "Vielleicht kann man die Mensa auch für die Volkshochschulangebote nutzen." Die Schule habe von Anfang an Interesse gehabt, eine Mensa mit Mehrzwecknutzung zu erhalten.

Der Ganztagsbetrieb laufe schon "erstaunlich gut", zieht die Rektorin eine Zwischenbilanz. "Der Übergang war sehr erträglich, weil wir ja schon mehrere Jahre Erfahrungen mit einem offenen Ganztagsangebot hatten."

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