Die Verschiebung auf den Freitag greift ab dem 10. Oktober. Aber der Kartoffel- und Blumenstand bleibt donnerstags.

Markttreff
Theo Heidkamp und seine Angestellte Sabine Zietek auf dem Burscheider Marktplatz. Der Kartoffel- und Blumenhändler aus Düsseldorf hält am Donnerstag als Verkaufstag fest. Archiv

Theo Heidkamp und seine Angestellte Sabine Zietek auf dem Burscheider Marktplatz. Der Kartoffel- und Blumenhändler aus Düsseldorf hält am Donnerstag als Verkaufstag fest. Archiv

Doro Siewert

Theo Heidkamp und seine Angestellte Sabine Zietek auf dem Burscheider Marktplatz. Der Kartoffel- und Blumenhändler aus Düsseldorf hält am Donnerstag als Verkaufstag fest. Archiv

Burscheid. Ende August hatte der Hauptausschuss die Verschiebung des Markttreffs vom Donnerstag auf den Freitagvormittag beschlossen. Der Neustart erfolgt am Freitag, 10. Oktober. Bis dahin pausiert Fischhändler Jörg Hoppe, auf dessen Bitte die Verschiebung erfolgt war. Aber auch donnerstags wird ein Händler weiter auf dem Markt vertreten sein.

Rückzug des Wäschestands

Der Kartoffel- und Blumenhändler Theo Heidkamp, seit März in Burscheid dabei, will in Absprache mit der Stadt am Donnerstagstermin festhalten. Er wird weiterhin am Vormittag unter den Burscheider Bäumen seinen großen Stand aufbauen. Seine Lebensgefährtin Bianca Quast, die auch seit dem Frühjahr auf dem Markt mit Unterwäsche und Bademode vertreten war, hat sich dagegen wieder zurückgezogen.

Ab Freitag, 10. Oktober, werden neben dem bekannten Publikumsmagneten Hoppe wieder zwei zusätzliche Händler ihr Glück versuchen. Neu wird dann ein Textilhändler sein. Daneben hat sich die Stadt mit dem Bio-Brotbäcker Andreas Scherbarth aus Bergisch Gladbach auf dessen Rückkehr nach Burscheid verständigt.

Das ist insofern interessant, als Scherbarth schon einmal vor zweieinhalb Jahren bei der Premiere des Markttreffs dabei war, dann aber nach vier Monaten von der Stadt wieder nach Hause geschickt worden war. Kritikpunkt war damals, dass er nicht genug Ware bis mittags vorhalte und zu wenig Auswahl biete. Andererseits war der Bio-Bäcker auf Kundenseite häufig vermisst worden.

Stadt verzichtet sechs Monate auf Standgebühren

Die Stadt gibt an, mit weiteren Händlern im Gespräch zu sein, und lockt sie mit einem sechsmonatigen Verzicht auf die Standgebühren. Entscheidend für die Zukunft des Markttreffs bleibt aber der Kundenzuspruch. „Ich weiß, dass sich viele Einwohner einen attraktiven Markt wünschen“, sagt Ordnungsamtsleiter Christoph Haendeler. „Aber nur wenn die wöchentliche Nachfrage stimmt, kann der Markttreff auch Bestand haben und das Warenangebot attraktiv sein.“

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