Heute Abend gegen Gummersbach soll Aha-Erlebnis her.

Leichlingen. Die Leichlinger Drittligahandballer warten weiterhin auf ihr persönliches Aha-Erlebnis. Die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet ist nach einer überragenden Vorbereitung im normalen Meisterschaftsbetrieb noch nicht in Schwung gekommen.

Die knappe Auftaktniederlage beim TSV Bayer Dormagen war der erste Dämpfer, die Heimpleite gegen Aufsteiger Menden dann der Schock. Und selbst bei den zum Teil mühevollen Siegen gegen die Abstiegskandidaten Volmetal, Korschenbroich und Habenhausen zeigten die Pirates noch nicht das Format einer Spitzenmannschaft. Die Bilanz von 7:5 Punkten ist zwar nicht ganz schlecht, viele schwierige Aufgaben haben die Leichlinger aber noch vor der Brust.

Die nächste Härteprobe steht heute Abend (20 Uhr, Schwalbe-Arena, Gummersbach) bei der Reserve des VfL Gummersbach an. Die Gummersbacher sind mit Niederlagen gegen die Bergischen Panther und die SG Schalksmühle-Halver schwach gestartet. Seitdem sich der Kader der Oberbergischen aber gefüllt hat, gab es 8:2 Punkte. Nur Topfavorit Ferndorf musste man sich geschlagen geben.

Den LTV erwartet in Gummersbach ein ganz heißer Tanz, da durch die spielfreie Erstligamannschaft prominentes Personal beim Gegner erwartet wird. Da wäre zum Beispiel der 2,04 Meter große norwegische Nationalspieler Eirik Köpp, der bereits in Lemgo zum Einsatz kam und in 30 Minuten sieben Treffer erzielte. Auch mit Maximilian Jäger, Lasse Hasenforther und Marcel Timm, die wie Köpp regelmäßig in Liga Eins auflaufen, rechnet Lorenzet. „Wir müssen jetzt endlich einmal ein Ausrufezeichen setzen und damit auch die negative Stimmung aus den Köpfen verdrängen“, fordert Lorenzet. Als Favorit sieht er seine Mannschaft nicht.

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