Einem völlig verkorksten Saisonstart folgt zum Jahresende eine Serie mit 10:0 Punkten.

Die Leichlinger Drittliga-Handballer blicken wieder zuversichtlich nach vorne: (v. l.) Christian Bom, Matthias Aschenbroich, Jens Peter Reinarz und Dirk Schumacher.
Die Leichlinger Drittliga-Handballer blicken wieder zuversichtlich nach vorne: (v. l.) Christian Bom, Matthias Aschenbroich, Jens Peter Reinarz und Dirk Schumacher.

Die Leichlinger Drittliga-Handballer blicken wieder zuversichtlich nach vorne: (v. l.) Christian Bom, Matthias Aschenbroich, Jens Peter Reinarz und Dirk Schumacher.

Doro Siewert

Die Leichlinger Drittliga-Handballer blicken wieder zuversichtlich nach vorne: (v. l.) Christian Bom, Matthias Aschenbroich, Jens Peter Reinarz und Dirk Schumacher.

Leichlingen. Die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV haben eine turbulente Hinrunde hinter sich. Als Vizemeister der vergangenen Saison war man beim LTV mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet. Der Kader hatte sich seitdem kaum verändert und so glaubte auch Trainer-Neuling Maik Pallach, der das Zepter von Frank Lorenzet übernommen hatte, seine Pirates in ruhigem Fahrwasser.

Doch der Start wurde völlig in den Sand gesetzt. Nach drei Spieltagen standen die sieglosen Leichlinger mit 1:5 Punkten plötzlich am unteren Ende der Tabelle. So hatte sich auch Pallach das nicht vorgestellt: „Wir waren direkt in einer Drucksituation. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung. Selbst als Spieler hatte ich so etwas noch nicht erlebt.“

Auch in der Krise blieb das Umfeld ruhig

Im Nachhinein ist er dankbar, dass zu diesem Zeitpunkt im Umfeld alles ruhiggeblieben ist. Der Mannschaft und dem Trainer wurde weiterhin das Vertrauen ausgesprochen. Die richtige Entscheidung, denn der LTV zog sich selbst aus dem Sumpf. Von Spiel zu Spiel wurde man besser und über den Kampf fand man nach und nach auch zur gewohnten Klasse zurück.

Das Jahr beendeten die Leichlinger mit einer Serie von 10:0 Punkten und dem Sprung ins obere Tabellendrittel. Unter anderem schlug das Team die Spitzenmannschaften aus Hagen und Ferndorf. „Wenn man bedenkt, dass das Restprogramm eigentlich deutlich schwieriger war als die Spiele zu Saisonbeginn, dann bekommt die positive Entwicklung noch mal eine andere Qualität“, so Pallach zufrieden.

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