Trainer Frank Lorenzet hofft auf ein Geburtstagsgeschenk gegen Ahlen am Freitag.

Leichlingen. Mit einer Serie von 10:2 Punkten und dank des Erfolgs im Nachholspiel beim OHV Aurich am vergangenen Wochenende haben sich die Drittligahandballer des Leichlinger TV bis auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet. Damit steht der LTV nun da, wo ihn Pirates-Trainer und Manager auch erwartet hatte: Direkt hinter den drei Top-Teams aus Ferndorf, Krefeld und Dormagen.

Am heutigen Freitag (20 Uhr) erwartet Lorenzet von seinen Spielern im Heimspiel gegen die Ahlener SG ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Der Coach wurde am Mittwoch 50 Jahre alt und würde mit Freunden, Fans und Spielern bei 50 Litern Freibier nach dem Spiel sehr gerne auf einen Sieg anstoßen.

Vor der Geburtstagsparty im Ostermann Forum sieht Lorenzet aber gegen Ahlen viel Arbeit auf sich und seine Spieler zukommen. Im zweiten Jahr ihrer Ligazugehörigkeit, in der vergangenen Spielzeit sicherten sich die Gäste erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt, läuft es bei den Ahlenern bisher gut. Alle wichtigen Spiele konnten gewonnen werden. Gegen die Abstiegskandidaten Habenhausen, Volmetal und Korschenbroich gelangen Siege. Auch der Aufsteiger aus Menden und die Reserve des VfL Gummersbach wurden bezwungen und in der Tabelle auf Abstand gehalten. Zusätzlich teilte man sich die Punkte mit Aurich und Lemgo. Damit haben die Ahlener als Tabellenneunter gegen alle Mannschaften hinter sich gepunktet. Umgekehrt holte die ASG aber auch noch nichts Zählbares gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte.

Ginge es nach dem Geschmack der Leichlinger dann könnte das vorerst auch so bleiben. Dennoch muss der LTV laut Lorenzet auf alles vorbereitet sein: „Ahlen hat sehr erfahrene Spieler. Erwischen die einen guten Tag, dann ist die ASG für jeden in der Liga gefährlich.“ Seine Mannschaft sieht Lorenzet aber auf Kurs.

Fehlen wird nur Torhüter Carsten Mundhenk. Für ihn steht zum ersten Mal Dean Christmann von TuSEM Essen im Kader.

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