Köln-Düsseldorfer eröffnet am Karfreitag die Saison. Achim Schloemer ist seit Januar neu im Vorstand.

Die Jan von Werth ist eines von vier in Köln stationierten KD-Schiffen.
Die Jan von Werth ist eines von vier in Köln stationierten KD-Schiffen.

Die Jan von Werth ist eines von vier in Köln stationierten KD-Schiffen.

Eppinger

Die Jan von Werth ist eines von vier in Köln stationierten KD-Schiffen.

Köln. Voll auf den kulinarischen Genuss setzt man auf den 14 Schiffen der Köln-Düsseldorfer, die an Karfreitag um 9.30 Uhr mit einer Fahrt von Köln nach Linz in die neue Saison startet. Zum Angebot zählen in diesem Jahr drei Dinnerfahrten mit dem Sternekoch Hans Stefan Steinheuer aus dem Ahrtal. So gibt es am 6. Mai auf der MS Rheinfantasie eine Fahrt mit einen Vier-Gänge-Frühlingsmenü (Ticket: 69 Euro). Weitere Fahrten folgen am 25. Juni und am 10. September.

Teile der Menüs soll es auch auf anderen Fahrten wie auf der Strecke von Köln nach Linz geben, dafür lassen sich KD-Köche von Steinheuer derzeit im Ahrtal einweisen. Neu ist neben der Arbeitskleidung der Servicekräfte auch die Speisekarte der KD: „Wir setzen hier auf frisch zubereitete Speisen mit Zutaten aus der Region. Bei der Weinkarte gibt es nur noch deutsche Weine – bevorzugt aus den Regionen, die wir auch mit dem Schiff anfahren“, sagt das neue Vorstandsmitglied Achim Schloemer. Der gebürtige Aachener steht seit Januar an der Spitze des Kölner Unternehmens.

Dort konnte man im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Fahrgäste begrüßen. Neben den Deutschen führen Besucher aus Asien, Großbritannien und den USA die Liste der Schiffstouristen an. Besonders beliebt ist in Asien die Mittelrheinroute. Zunehmend nutzen neben den Gruppenbuchungen Individualgäste die Flotte der KD für Flussfahrten. Gebucht werden können diese auch online, neu ist hier auch die Vorbestellung beim gastronomischen Angebot.

Kombination Schiffstour, Wandern und Radfahren

Neben den Genussfahrten steht die Kombination von Radfahren und Wandern mit einer Schiffstour im Fokus der KD. „Bei uns kann man beispielsweise auf dem Schiff frühstücken, dann am Mittelrhein eine Radtour machen und später per Schiff die Heimreise antreten“, sagt Schloemer. Dabei gibt es Kooperationen mit Anbietern von Leihfahrrädern, es ist aber auch möglich, das eigene Rad mit an Bord zu nehmen (Radticket: 2,90 Euro).

Kombinieren kann man eine Schiffstour auch mit einer Wanderung auf dem Rheinsteig, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Weitere Kombiangebote gibt es beispielsweise für eine Seilbahnfahrt und einen Festungsbesuch in Koblenz oder für den Besuch des Plateaus auf dem Drachenfelsen. „Diese Angebote aus einer Hand werden für uns immer wichtiger“, erklärt Schloemer.

Am Karfreitag gibt es die erste Fahrt von Köln nach Linz, weitere folgen am Samstag und Sonntag. Am Sonntag gibt es ab 10.30 Uhr auch die erste Brunchfahrt mit der KD

Umsatzerlöse 2014: 22,9 Millionen (plus ein Prozent, Überschuss 2014: 220 000 Euro.

Getestet wird in dieser Saison freies WLAN auf den Schiffen der KD. „Gerade internationale Besucher erwarten diesen Service, mit dem sie Bilder von der Fahrt direkt verschicken können“, sagt Schloemer.

Neu gestalten will man in Zukunft auch die eigene Homepage, die dann komplett zweisprachig zur Verfügung stehen wird. Bislang gibt es pro Jahr etwa 900 000 Besucher auf der Website, was man deutlich steigern will.

Mit dem Plastic Pony Club als neue Partyreihe möchte man eine junge Zielgruppe an Bord holen. Dabei setzt man auf Clubsound und elektronische Musik. Partyklassiker wie die Mallorcaparty, den Tanz in den Mai, die 80er/90er-Party oder die Sion-Kölsch-Disco wird es auch in der neuen Saison geben. Highlight bei den Eventfahrten ist der Besuch des Fanta4-Konzerts am 3. Juli in Mainz, wo 1000 Gäste das Geschehen auf der Bühne live vom Schiff aus verfolgen können.

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