Der Verschönerungsverein Leichlingen war im Eicherhofpark aktiv. Die Resonanz war eher zurückhaltend.

Fleißig brachten die Helfer die Zwiebeln unter die Erde.
Fleißig brachten die Helfer die Zwiebeln unter die Erde.

Fleißig brachten die Helfer die Zwiebeln unter die Erde.

Preuss

Fleißig brachten die Helfer die Zwiebeln unter die Erde.

Leichlingen. Siegfried Lutz steht in Gummistiefeln und Regenjacke auf dem mit Laub bedeckten Boden des Eicherhofparks. Es ist kalt und nass: Der Herbst hat längst begonnen und mit ihm die Pflanzzeit, wie der Landwirt und Gärtnermeister weiß.

"Die Aktion heute habe ich angeregt", sagt er. Was er damit meint, ist die Leichlinger Pflanzaktion, die am Wochenende vom "Verkehrs- und Verschönerungsverein Leichlingen e.V." (VVV) zusammen mit dem Obst- und Gartenbau- und dem Imkerverein Leichlingen bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde.

Schon vor zwei Jahren packten die Landwirte und Gärtner in Leichlingens Stadtpark tatkräftig an. Dieses Jahr sollte es an die Verschönerung des Eicherhofparks gehen: "Der Park war zehn Jahre lang geschlossen. In einer 72-Stunden-Aktion wurde der Park von der Landjugend erneuert und wieder für Spaziergänger zugänglich gemacht. Daran wollten wir anknüpfen", schilderte Siegfried Lutz, Vorstandsmitglied des VVV Leichlingen. 7000 Blumenzwiebeln sollten den Weg unter die Erde finden. Darunter Narzissen, Winterlinge, Schneeglöckchen und Anemonen, die im Frühjahr den Park zum Blühen bringen.

Nur acht Helfer kamen, um im Eicherhofpark zu arbeiten

"Wir möchten den Park attraktiver machen. Die Leute sollen hier gerne hinkommen", so Rainer Hüttebräucker, Vorsitzender des VVV Leichlingen. Leider blieb die erhoffte Resonanz seitens der Leichlinger aus.

Nur acht Helfer beteiligten sich an der Bepflanzungsaktion. "Wir sind sehr enttäuscht, dass niemand gekommen ist, um uns dabei zu unterstützen", bemerkte Lutz. Helfende Hände fehlten an allen Ecken und Enden, viele Schaufeln blieben ungenutzt.

Von 7000 bereitliegenden Blumenzwiebeln schaffte es nur rund die Hälfte in ein gegrabenes Erdloch. Der Rest blieb in unzähligen Kisten zurück: "Die Zwiebeln verkommen nicht. Wir werden eine zweite Pflanzaktion starten. Wenn das Wetter mitspielt, werden auch die Helfer wiederkommen", zeigte sich VVV-Vorsitzender Hüttebräucker zuversichtlich.

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