Das Bauwerk in Kuckenberg sollte ursprünglich schon Mitte Mai fertig saniert sein.

Balkantrasse
Seit dem Frühjahr ist die Brücke in Kuckenberg eingerüstet. Jetzt hofft die Stadt, dass die Sanierungsarbeiten vor dem Wintereinbruch abgeschlossen sind.

Seit dem Frühjahr ist die Brücke in Kuckenberg eingerüstet. Jetzt hofft die Stadt, dass die Sanierungsarbeiten vor dem Wintereinbruch abgeschlossen sind.

Doro Siewert

Seit dem Frühjahr ist die Brücke in Kuckenberg eingerüstet. Jetzt hofft die Stadt, dass die Sanierungsarbeiten vor dem Wintereinbruch abgeschlossen sind.

Burscheid. Es war eine kurze Pressemitteilung Mitte März. Die Brücke Kuckenberg werde saniert und bleibe daher bis zum 15. Mai für Fußgänger, Radfahrer und Autos gesperrt. Das Datum liegt mittlerweile fünf Monate zurück. Von einer Benutzung des 1895 errichteten Bauwerks ist dennoch weiter abzuraten: Ihm fehlt noch immer der Mittelteil.

Die dreiteilige Brücke ist eher klein: 22,5 Meter lang und fünf Meter breit. Vor allem den Kuckenbergern dient sie als Abkürzung zur L 291 gegenüber der alternativen Zufahrt über die K 2 nach Dierath. Eigentlich sollten die Arbeiten innerhalb von zwei Monaten erledigt sein. Beauftragt war dieselbe Firma, die auch die Sanierung der Nachbarbrücken Dierath und Burgweg übernommen hatte.

Doch dann, so die Stadt, sei die Firma schlicht ihren vertraglichen und terminlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen. „Monatelang hat sie nicht an der Brückenbaustelle in Kuckenberg gearbeitet“, sagt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss.

Firma soll die Arbeiten trotz Kündigung jetzt doch beenden

Die Technischen Werke (TWB) haben die Firma inzwischen mehrfach angemahnt, auch alle möglichen Vertragsstrafen seien geltend gemacht worden, heißt es. Aber jetzt soll die beauftragte Firma trotz zwischenzeitlich schon ausgesprochener Kündigung die Arbeiten doch zu Ende bringen.

Der Grund laut Franz Pütz, dem technischen Leiter der TWB: „Wir hätten die Arbeiten neu ausschreiben und vergeben müssen. Das hätte uns viel Zeit gekostet und wir wären auf jeden Fall im nächsten Jahr gelandet. Außerdem wäre es sehr langwierig gewesen, die entstandenen Mehrkosten von der Firma zurückzubekommen.“

Stattdessen werden jetzt die Forderungen der Stadt mit der Abschlusszahlung an die Firma verrechnet. Die muss nach Sanierung der begewölbten Seitenteile noch den neuen Stahlbetonüberbau in der Mitte fertigstellen. Das soll nach dem neuen Bauzeitenplan bis Ende November erledigt sein.

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