Köln-Kongress verzeichnet ein leichtes Umsatzplus und einen neuen Besucherrekord am Tanzbrunnen.

Bilanz
Bereits 54 000 Besucher gibt es in der neuen Flora. Archiv

Bereits 54 000 Besucher gibt es in der neuen Flora. Archiv

step

Bereits 54 000 Besucher gibt es in der neuen Flora. Archiv

Köln. Sehr zufrieden zeigt sich Köln-Kongress-Chef Bernhard Conin mit der Entwicklung der im Juni wiedereröffneten Flora: „Sie hat sich am Markt sehr gut etabliert. Die prognostizierten Mietwerte wurden bei weitem übertroffen.“ In den ersten sechs Monaten habe es bereits 151 Veranstaltungen mit 54 000 Besuchern gegeben und es gäbe bereits für 2019 die ersten Anfragen.

40 Prozent der Buchungen kommen von Kölner Familien und Vereinen, die einen Rabatt von 20 Prozent bekommen. „Das war uns bei der Flora sehr wichtig. Sehr gut angenommen werde auch der neue Biergarten: „Hier sind wir regelrecht überrannt worden“, sagt Conin. Auch der botanische Garten um die Flora profitiere bei den Besucherzahlen vom neuen Angebot.

Bei seiner Bilanz für das vergangene Jahr konnte er gute Zahlen präsentieren. Zwar ist die Zahl der Veranstaltungen in allen Objekten von Köln-Kongress in einem eher messeschwachen Jahr mit 1845 Events und gut einer Millionen Gästen leicht rückläufig, dafür konnte der Umsatz mit 12,6 Millionen Euro (2013: 12,5 Millionen) leicht gesteigert werden.

587 000 Gäste am Tanzbrunnen

Besonders erfreulich ist die Entwicklung am Tanzbrunnen, wo mit 587 000 Gästen ein neuer Besucherrekord aufgestellt werden konnte. Insgesamt liegt die Auslastung aller Köln-Kongress-Objekte bei 355 (2013: 359) Tagen. Besonders gut gebucht waren neben dem Tanzbrunnen die Kongresszentren der Messe und der Gürzenich.

Am 1. Februar wird Köln-Kongress das Staatenhaus an die Stadt zurückgeben. Dieses wird dann zur neuen Spielstätte für Musicals in Köln umgebaut. Ursprünglich sollte diese Umgestaltung schon deutlich früher beginnen. „Wir werden diese Größenordnung in Köln sehr vermissen. Veranstaltungsorte mit einer Kapazität von bis zu 3200 Besuchern gibt es in Köln nur wenige“, sagt Conin.

Bis 2021 entsteht an der Messe das neue Confex

Damit werde es vor allem schwer, die großen Kongresse nach Köln zu holen. Neben diesen gab es in den ehemaligen Rheinhallen der Messe Veranstaltungen wie die Marathonmesse, die art.fair oder die beliebte Weihnachtsengelshow. Seit 2008 gehörte das Staatenhaus zu den Objekten von Köln-Kongress. In dieser Zeit gab es insgesamt 203 Veranstaltungen mit 566 000 Besuchern. Das letzte Event gibt es dort im Rahmen der internationalen Möbelmesse IMM.

Bis 2020/21 soll im Bereich der Messe mit dem Confex eine neue, moderne Halle entstehen, die sich sowohl für große Kongresse als auch für Ausstellungen und Messen eignet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer