Die Stadt Köln rüstet auf gegen drohende Überflutungen durch den anschwellenden Rhein. Weitere Städte werden folgen. Für die nächsten Tage wird weiterer Regen erwartet.

Hochwasser in Köln
Schon im Dezember war der Rheinboulevard zeitweise wegen Hochwassers gesperrt (Archivbild).

Schon im Dezember war der Rheinboulevard zeitweise wegen Hochwassers gesperrt (Archivbild).

Marius Becker

Schon im Dezember war der Rheinboulevard zeitweise wegen Hochwassers gesperrt (Archivbild).

Köln. Nach dem Sturm ist vor dem Hochwasser: Die Stadt Köln wappnet sich gegen drohende Überflutungen durch den anschwellenden Rhein. Im Stadtteil Rodenkirchen sollte am Mittwochnachmittag ein 4,70 Meter hohes Hubtor aus dem Boden hochgefahren werden, um das Wasser aus dem Stadtteil herauszuhalten. Ob auch im Bereich der Altstadt Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen werden müssen, werde sich im Laufe der Woche zeigen. Bei anhaltendem starkem Regen könnte der Pegel am Montag über die für den Hochwasserschutz in der Altstadt wichtige Marke von 8,70 Metern steigen. «Für die nächsten Tage wird viel Niederschlag vorhergesagt», sagte eine Sprecherin der Hochwasserschutzzentrale.

Am Mittwochmorgen zeigte der Pegel einen Wert von 6,38 Metern an - damit ist die Hochwassermarke I von 6,20 Metern überschritten, bei der Schiffe ihre Geschwindigkeit drosseln müssen. Bis zum Freitag könne der Pegel auf acht Meter steigen. Weiter gingen die offiziellen Prognosen des Hochwassermeldezentrums noch nicht.

In Rodenkirchen bereiten Einsatzkräfte auch den Einsatz mobiler Schutzwände vor. Außerdem seien in der Stadt vier Hochwasserpumpwerke in Bereitschaft gesetzt worden, die sicherstellen sollen, dass sich Regenwasser auf den Straßen staut. Am Donnerstag soll über weitere Maßnahmen im rechtsrheinischen Porz-Zündorf entscheiden werden. Generell konzentrierten sich die Maßnahmen zunächst auf den Süden der von Köln. dpa

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