Schranken runter für Schwertransporter: Eine neue Sperranlage soll Lastwagen hindern, die Leverkusener Rheinbrücke zu befahren. Am Donnerstag eröffnet NRW-Verkehrsminister Groschek die Anlage. Ohne sie würde die marode Brücke bald für alle unbefahrbar.

Sperrung der A1-Rheinbrücke
Mit automatischen Sperren vor der Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen soll in Zukunft das Fahrverbot für schwere Lastwagen durchgesetzt werden. Foto: Henning Kaiser

Mit automatischen Sperren vor der Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen soll in Zukunft das Fahrverbot für schwere Lastwagen durchgesetzt werden. Foto: Henning Kaiser

dpa

Mit automatischen Sperren vor der Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen soll in Zukunft das Fahrverbot für schwere Lastwagen durchgesetzt werden. Foto: Henning Kaiser

Leverkusen. Eine automatische Sperranlage für Lastwagen an der Leverkusener Rheinbrücke geht am Donnerstag (10.00 Uhr) in Betrieb. Die erste Anlage dieser Art in Nordrhein-Westfalen soll laut Mitteilung des Verkehrsministeriums Schwertransporter daran hindern, die marode Rheinquerung zu befahren.

Eigentlich ist die Brücke schon seit zwei Jahren für Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen gesperrt. Trucker nutzen die Strecke dennoch täglich - trotz Aussicht auf Bußgeld. Laut Ministerium belasten die tonnenschweren Lastwagen die ohnehin schon stark beschädigte Brücke zu sehr. Die neue Anlage soll die Schwertransporter nun mittels Schranken und Ampeln vor der Brücke stoppen und die Fahrzeuge ableiten.

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) wird am Donnerstag die erste von vier Sperren eröffnen. Die übrigen Schranken sollen in den kommenden Wochen einsatzbereit sein. dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer