Am Wochenende feierten die kölschen Narren im Saal, beim Biwak und im Zelt.

Jeck
Kreativität hat im Karneval Trumpf, wie diese "Nespresso-Mützen" beweisen.

Kreativität hat im Karneval Trumpf, wie diese "Nespresso-Mützen" beweisen.

Eppinger, Stephan

Kreativität hat im Karneval Trumpf, wie diese "Nespresso-Mützen" beweisen.

Köln. Vor dem Rosenmontag haben die kölschen Jecken noch einmal groß gefeiert. Bereits Tradition hat die Party der Juhu's im Festzelt auf dem Dellbrücker Marktplatz. Dabei übernimmt am Freitagabend die große Jugendabteilung der KG Uhu mit ihren 150 Aktiven von der Garderobe über die Theke bis zur Bühne alle Aufgaben selbst – sehr zur Freude der 1400 Gäste. Damit diese sich zurechtfinden, weisen Schilder wie Dellbrück City und Thielenbruch im Zelt den Weg.

Zu den kreativsten Kostümbällen der Stadt gehört die Keine-Nacht-Zuhaus-Party der Kölner Narren-Zunft in der Wolkenburg. Dort finden sich statt Verkleidungen von der Stange viele liebevoll selbst entworfene Kostüme. Für Stimmung im großen Saal sorgten unter anderem Kasalla, die Klüngelköpp und Miljö.

Am Samstagmorgen zogen mit den Roten Funken beim Biwak auf dem Neumarkt sämtliche Präsidenten der Traditionskorps auf die Bühne, um den aus dem Amt scheidenden Präsidenten des Treuen Husars, Marko Schauermann, zu feiern. Er bekam auch seinen „abhanden gekommenen“ Säbel wieder zurück. Geehrt wurden bei der großen Open-Air-Sitzung die Klüngelköpp mit „Us Kölschem Holz“ für „et beste kölsche Leed“.

Zur jecken Matrosenparty lud die Stattgarde am Abend ins Dorint. Neben unzähligen Matrosen, Kapitänen und dem einen oder anderen Piraten ließ sich dort auch Neptun, die untergegangene Titanic und so manche Fantasiegestalt blicken. Auf eine jahrzehntelange Tradition kann der Parikaball von Alt Köllen in der Wolkenburg zurückblicken, wo die Jecken mit den Domstürmern, Kuhl un de Gäng und den Funky Marys bis in die frühen Morgenstunden tanzten und schunkelten.

Zu den schönsten Umzügen Kölns gehören definitiv die Schull- und Veedelszöch, die am Sonntag bei schönstem Sonnenschein tausende Menschen anlockten. 49 Schulen und 49 Veedelsverein ziehen dabei den gleichen Weg wie der Rosenmontagszug. Dabei geht vor allem um Kreativität und Fantasie, mit denen die Wagen und Kostüme gemacht werden.

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