Trainer Achim Kuczmann kann wieder auf mehr Spieler zurückgreifen.

Leverkusen. Vor dem Spiel des 19. Spieltags in Baunach am Samstag um 19.30 Uhr lichtet sich langsam das Lazarett der Giants Leverkusen. Hatten die Bayer-Basketballer in der Vorwoche noch große Verletzungssorgen, kann Trainer Achim Kuczmann nun schon wieder etwas aufatmen und im Spiel gegen die junge Baunacher Mannschaft auf mehr Spieler zurückgreifen. Center Dennis Heinzmann kehrt in jedem Fall zurück in den Kader und bei Marc Sonnen ist die Zuversicht groß, dass der Shooting-Guard schon am Samstag sein Comeback geben kann. Bei Power Forward Götz Twiehoff entscheidet sich ein Einsatz kurzfristig. Kapitän Matthias Goddek muss sich nach einem Innenbandriss hingegen noch länger in Geduld üben. „Wir hatten mit unserem letzten Aufgebot ein gutes Spiel gegen Paderborn. Ich hoffe, dass wir gegen Baunach den Rückenwind mitnehmen und dazu einige Verletzte zurückkehren“, sagt Achim Kuczmann.

Für Baunach, das im bisherigen Saisonverlauf einen Sieg mehr als die Giants feiern konnte und in der Tabelle auf Platz zwölf steht, sind die Play-Off-Plätze noch nicht außer Reichweite. Als Aufsteiger wollen die Franken mit einem Sieg gegen die Giants aber zunächst den Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter vergrößern. Dabei hat die junge Mannschaft um Trainer Ivan Pavic zuletzt einen Negativtrend zu verzeichnen. Die letzten drei Partien wurden allesamt verloren, darunter auch das Derby gegen Würzburg (95:98) in der mit rund 5000 Zuschauern gefüllten Brose-Arena Bamberg. So viele Zuschauer werden in der Graf-Stauffenberg-Halle, der eigentlichen Heimspielstätte Baunachs, am Samstag zwar nicht erwartet, dennoch sind die Giants vor der Heimstärke des kommenden Gegners gewarnt. „Baunach spielt zuhause meist sehr gut. Mit den vielen Bamberger Talenten sind sie eine Mannschaft, die natürlich um die Play-Offs mitspielen kann. Ein typischer Aufsteiger sind sie für mich keineswegs“, erklärt Kuczmann.

Möglicherweise haben die Bayer-Basketballer aber noch das Hinspielergebnis im Hinterkopf. An einem mehr als gebrauchten Tag unterlagen die Giants damals sehr deutlich mit 63:94. Am Samstag könnten die Giants mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen aus drei Spielen die Schmach aus dem Hinspiel wieder gutmachen. howa

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