Bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim schrillen gleich die Alarmglocken. Doch in Köln gibt die Polizei Entwarnung: Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund sehen die Ermittler nicht.

Brandermittler der Polizei untersuchen 02.01.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) nach einem Feuer in einer Unterkunft für Asylbewerber die Brandstelle. Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Brandermittler der Polizei untersuchen 02.01.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) nach einem Feuer in einer Unterkunft für Asylbewerber die Brandstelle. Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Brandermittler der Polizei untersuchen 02.01.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) nach einem Feuer in einer Unterkunft für Asylbewerber die Brandstelle. Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Henning Kaiser

Brandermittler der Polizei untersuchen 02.01.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) nach einem Feuer in einer Unterkunft für Asylbewerber die Brandstelle. Foto: Henning Kaiser/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Köln. Vermutlich durch einen technischen Defekt ist in Köln-Mülheim eine Unterkunft für Asylbewerber ausgebrannt. Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Übergriff sahen die Ermittler am Freitag nicht. Die genaue Ursache für den Brand am Neujahrstag werde aber noch ermittelt, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei.

Das Feuer war am Neujahrsabend gegen 19 Uhr im Erdgeschoss eines zweitstöckigen Containers ausgebrochen, in dem sich die Duschen befinden. Menschen wurden nicht verletzt. 26 Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit bringen können.

Der Wachdienst des Containerbaus hatte die Feuerwehr gerufen, da die Rauchmelder Alarm geschlagen hatten. Das Erdgeschoss und Teile des ersten Stocks brannten aus.

Auf die anderen 22 Wohneinheiten griff das Feuer zwar nicht über, Rauch und Ruß beschädigten die Anlage insgesamt aber so stark, dass alle Bewohner in eine Ersatzunterkunft gebracht werden mussten. Sie konnten vorher noch kurz in die Wohncontainer zurückkehren, um persönliche Sachen einzupacken. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 95 Einsatzkräften vor Ort. dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer