Mit einem Samuraischwert soll ein 38-Jähriger seinen Cousin auf einer Familienfeier getötet haben. Eine Mordkommission untersucht die Hintergründe.

Symbolbild.
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Ronald Wittek

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Köln. Ein heftiger Streit auf einer Familienfeier bei Bergisch Gladbach hat tödlich geendet. Ein 38-Jähriger soll seinen zehn Jahre älteren Cousin mit einem Samuraischwert umgebracht haben. Der mutmaßliche Täter habe sich aus bislang ungeklärten Gründen am Freitagabend auf der Feier bei Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis mit seinem Verwandten gestritten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann war wohl angetrunken.

Im Verlauf des Streits soll er seinen Cousin mit einem Samuraischwert angegriffen und ihn schwer verletzt haben. Der 48-Jährige starb noch am Ort bevor die Rettungskräfte eintrafen. Der Verdächtige ließ sich ohne Widerstand von der Polizei festnehmen. Woher er das Samuraischwert hatte, ist noch unklar. Viele Fragen seien noch offen und würden erst in den Vernehmungen am Samstag geklärt, sagte ein Polizeisprecher. So machte er vorerst keine Angaben dazu, woher der Verdächtige stammt und um was für eine Feier es sich handelte. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Wann genau der mutmaßliche Täter am Samstag dem Haftrichter vorgeführt wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt. dpa

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