Ford stellt den Jecken Fahrzeuge für die Session.

Köln. Mit einem knallroten Ford Taunus aus dem Jahr 1966 hat Fordchef Bernhard Mattes am Montagvormittag das Kölner Dreigestirn überrascht. Seit 1965 stattet der Kölner Wagenbauer Prinz, Bauer und Jungfrau mit einer Fahrzeugflotte aus. Auch in diesem Jahr werden insgesamt 67 Wagen zur Verfügung gestellt. Dazu gehört die Flotte des großen und des kleinen Dreigestirns, des FK-Präsidenten Markus Ritterbach und 55 Baggagewagen für den Zoch.

Vor 50 Jahren bekam das Dreigestirn vier Ford Taunus 20M TS Cabriolet in der Session zur Verfügung gestellt, mit denen sie von Saal zu Saal ziehen konnten. Heute sind es vier rot-weiße Galaxy, die Prinz Holger I., Bauer Michael und Jungfrau Alexandra sowie Prinzenführer Rüdiger Schlott durchs jecke Treiben fahren. Dazu kommen noch die Wagen für die Prinzenwache.

Ford und Karneval: „Eine uralte Freundschaft“

Am Lenkrad sitzen übrigens Ford-Mitarbeiter, die alle ehrenamtlich im Einsatz für die Jecken sind. Für den bekennenden Oldtimer-Fan Holger Kirsch gab es bei der Übergabe im Karnevalsmuseum noch einen Ford Mustang aus dem Jahr 1966 zu bewundern. „Wenn die Rede von Ford und dem Karneval ist, dann sprechen wir von einer uralten Freundschaft“, betont Mattes in seiner Rede. Er übergab persönlich zum 13. Mal die Flotte an das große und das kleine Dreigestirn. Für den Prinzen ist die Beziehung zur Kölner Automarke schon eine sehr lange: „Mein erster Wagen war schon ein Ford. Die Liebe wurde allerdings ziemlich plötzlich durch einen Laternenmasten beendet“, erinnert sich Holger I.

Beim Rosenmontagszug sind in den Baggagewagen mehr als 70 Fordmitarbeiter im Einsatz, die das Wurfmaterial zu den Jecken transportieren. Beim Zoch gibt es die Unterstützung des Autobauers bereits seit dem Jahr 1951.

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