Die Veränderung des Konzepts ist für die Organisatoren des Kirchenkurvenfestivals aufgegangen.

Bilanz
Die Kölner Band Kasalla sorgte in diesem Jahr am Sonntag für eine volle Kirchenkurve.

Die Kölner Band Kasalla sorgte in diesem Jahr am Sonntag für eine volle Kirchenkurve.

Doro Siewert

Die Kölner Band Kasalla sorgte in diesem Jahr am Sonntag für eine volle Kirchenkurve.

Burscheid. Ralph Liebig ist zufrieden. „Das war ein supererfolgreiches Kikufe“, sagt der Mitorganisator des Kirchenkurvenfestivals der Evangelischen Gemeinde, das am Sonntagabend zu Ende ging. Und das trotz des mal wieder durchwachsenen Wetters am letzten Augustwochenende in Burscheid. Grund für die dennoch zufriedenen Gesichter im Organisationsteam ist vor allem, dass sich eine Veränderung des Konzepts durchgesetzt hat.

Anstatt am Samstag, hat der Top-Act, die Kölner Band Kasalla, in diesem Jahr erst am Sonntagabend gespielt – dem in den vergangenen Jahren erfahrungsgemäß schlechter besuchten Tag des Festivals.

„Es war gut, dass wir uns das getraut haben. Wir haben in diesem Jahr vieles richtig gemacht“, sagt Liebig. Etwa 2000 Besucher waren am Sonntag in der Kirchenkurve, schätzt er, der Samstag war dafür besser besucht, als in der Vergangenheit der Sonntag. „Insgesamt war es wohl das bestbesuchte Kikufe der vergangenen fünf Jahre.“

Besucher aus Köln und Leverkusen

Zwar hatte es zu Beginn des Auftritts von Kasalla auch aufgehört zu regnen – „aber der Platz war auch schon vor Beginn des Auftritts voll.“ Sogar aus Köln und Leverkusen waren Besucher am Sonntag nach Burscheid gekommen, um die Band um Sänger Bastian Campmann zu sehen.

Und somit blicken die Veranstalter auch aus finanzieller Sicht optimistisch auf die Endabrechnung des Wochenendes. Im vergangenen Jahr hatte es da noch einen herben Rückschlag gegeben – die Kirchengemeinde musste für ein deutlich vierstelliges Minus aufkommen. „In diesem Jahr werden wir knapp unter null bleiben“, vermutet Liebig.

Gegen einen großen Gewinn sprechen neben dem schlechten Wetter auch die Bedingungen, die sich die Veranstalter selbst gesetzt haben. „Wir werden wegen der Finanzen nicht das Fest umkrempeln“, sagt Liebig. Das Programm soll hochwertig bleiben, die Preise aber dennoch moderat. Und auch Eintritt soll in Zukunft keiner verlangt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer