Am 6. November kommt „Der Zaubertrank“ ins Forum.

Leverkusen. Am 6. November kommt um 16 Uhr das Mehrgenerationenprojekt, die Kinderoper „Der Zaubertrank“, auf die große Bühne des Forums in Leverkusen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren machen zusammen Theater und Musik und lernen voneinander – so die Grundidee zum Stück. Dafür werden Text und Musik eigens für das Projekt geschrieben.

Indem man gemeinsam an einem Projekt arbeitet, lernt man nicht nur sich gegenseitig kennen, sondern auch voneinander. Das Ziel ist auf der einen Seite natürlich das fertige Stück und dessen Aufführung. Zum zweiten geht es aber auch darum, die oft so sorgsam getrennten Sphären von Alt und Jung zu verbinden und Grenzen zu überwinden.

Dass man beim gemeinsamen Singen sehr viel Freude haben kann, das haben die verschiedenen Chöre, die bei diesem Projekt zusammengeführt werden, schon alle erfahren. Dass das entsprechend auch in anderen Chören der Fall ist, wissen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren auch.

Aber in diesem Projekt lassen sie sich gegenseitig an ihrer Freude am Musizieren teilhaben, erleben sie gemeinsam und überwinden Grenzen. Die eine Grenze ist die zwischen den Generationen, die zweite ist die der eigenen Kreativität. Denn für viele ist die Verknüpfung von Musik und Theater neu. Vielmehr ist es so, dass die Kinder-Chöre mit der szenischen Umsetzung ihrer Chormusik aus früheren Projekten schon vertraut sind und damit den Erwachsenen etwas voraus haben.

Zentrale Fragen des Zusammenlebens

Dieser Vorsprung der Kinder spiegelt sich übrigens auch in der Geschichte, die erzählt wird. Diese spielt nicht nur als Vorlage für das zu erarbeitende Stück eine wichtige Rolle. Vielmehr beschäftigen sich alle Projektteilnehmer über die Erarbeitung von Text und Musik gemeinsam auch mit zentralen Fragen zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Zentral sind dabei Fragen über das Wesen von Gemeinschaft, Zusammenhalt, Solidarität und Vertrauen.

Diese Werte werden im Stück auf eine harte Probe gestellt und damit hinterfragt. Das Stück zu erarbeiten bedeutet damit auch, sich urchristlicher Werte wie Akzeptanz von Außenseitern, Nächstenliebe und Vergebung zu versichern. Ein weiteres zentrales Ziel des Projektes stellt die Förderung der Chormusik dar. Der über die Grenzen Leverkusens hinaus bekannte Bach-Chor Leverkusen ist fester Bestandteil der städtischen Chor-Szene. Mit seinen Konzerten vor Ort, aber auch mit seinen Großproduktionen hat er sich einen Namen gemacht. In einigen CD-Produktionen – darunter auch Aufnahmen von Werken des Chorleiters, Michael Porr – präsentiert er seine Musikalität und Qualität auf semi-professionellem Niveau.

Komponiert wurde die Kinderoper von Michael Porr, Autor des Stücks ist Klemens Büsch, die Regie führte Nicola Glück. Das Stück: Eine Dorfgemeinschaft lebt irgendwo in den Bergen ein friedliches Leben, so wie schon viele Generationen vor ihnen – bis eines Tages der Dorfvorsteher, Benno, ein von allen Dorfbewohnern hoch geschätzter Mann, schwer erkrankt. Zu seiner Heilung wird in der Not die Kräuter-Anna herbeigerufen.

Das ist nicht allen Recht, denn manche im Dorf glauben, dass sie eine Hexe ist. Vor vielen Jahren ist nach einer Behandlung durch sie ein Mann gestorben. Der Kräuter-Anna sind diese Gerüchte egal, sie will trotzdem helfen. Doch dann wird ihr die entscheidende Medizin gestohlen. Die Kinder des Dorfes stehen vor einem Rätsel: Wer hat die Medizin gestohlen? Können sie es schaffen, die fehlenden Kräuter für die Medizin zu beschaffen? Und lassen sich die erwachsenen davon überzeugen, dass man der Kräuter- Anna vertrauen kann? Ob es den Kindern gelingt, das Rätsel zu lösen und Benno zu retten, das erzählen wir mit viel Musik und Liedern in unserer spannenden Kinderoper.

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