Der frühere Europachef leitet ab Februar das Chinageschäft.

Johnson Controls
Seit 1989 ist Johannes Roters Manager bei Johnson Controls. Jetzt verlässt er den Standort Burscheid.

Seit 1989 ist Johannes Roters Manager bei Johnson Controls. Jetzt verlässt er den Standort Burscheid.

JC

Seit 1989 ist Johannes Roters Manager bei Johnson Controls. Jetzt verlässt er den Standort Burscheid.

Burscheid. In diesen Tagen packt Johannes Roters in der Europazentrale von Johnson Controls (JC) an der Industriestraße seine letzten Sachen zusammen. Der Manager des Automobilzulieferers wechselt nach Shanghai. Dort zeichnet der 55-Jährige ab Februar für das gesamte Chinageschäft des Unternehmens verantwortlich.

Roters war 1989 zu Johnson Controls gekommen. Im August 2006, als Beda Bolzenius an die Spitze der weltweiten JC-Automobilsparte aufstieg, folgte Roters ihm als Europachef in Burscheid nach. Diese Position behielt er, bis das Unternehmen im Oktober 2010 seine Organisationsstruktur von Regionen auf Produktionssparten umstellte. Seither leitete er weltweit den Geschäftsbereich Sitzkomponenten.

Seine Vermittlungsfähigkeit fand große Anerkennung

In seiner Zeit im Burscheider Industriegebiet erwarb sich Roters hohes Ansehen als Manager. Sowohl sein Vermittlungsfähigkeit während des Stellenabbaus 2008/2009 als auch die spätere Integration der Firmenaufkäufe Thierry, Hammerstein, Keiper und Recaro wurden firmenintern, aber auch von Außenstehenden sehr gelobt.

Roters’ bisherige Aufgaben übernimmt künftig Rainer Schmückle, nach Beda Bolzenius zweiter Mann des Automobil-Geschäfts bei JC. Bolzenius selbst, der neben den USA nach wie vor auch ein Büro in Burscheid hat, würdigte Roters vor seinem Wechsel. Er habe „in kurzer Zeit mit visionärem Denken, Engagement und vor allem Erfolg unsere aus strategischer Sicht besonders wichtige Produktgruppe für Sitzkomponenten neu strukturiert“. Nun werde Roters sich ab Februar in China „auf einem unserer wichtigsten Wachstumsmärkte um die Entwicklung unserer Geschäfte und Joint-Venture-Partnerschaften kümmern“.

Für Bedauern sorgt Roters’ Fortgang indes auch beim Hotel Schützenburg. Dort hatte der Spitzenmanager bei seinen Aufenthalten in Burscheid immer übernachtet.

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