Trotz neun Nachweisen bleibt NRW «Wolfserwartungsland»
Symbolbild.

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Julian Stratenschulte

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Rhein.-Berg. Kreis. Durch genetische Untersuchungen von Proben, die in der Gemeinde Rösrath im Rheinisch-Bergischen Kreis am 19. April an zwei toten Ziegen genommen wurden, konnte das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen (Hessen) den Wolfs-Verdacht bestätigen. Das ist nach Angaben des Landesumweltamtes seit 2009 der zehnte Nachweis eines einzelnen Wolfs in NRW.

Das Tier wurde auch identifiziert: Es handelt sich um den 2015 in einem Rudel bei Cuxhaven geborenen Jungwolf, der in NRW bereits am 26./27. März im Kreis Lippe und am 6. April im Kreis Warendorf nachgewiesen werden konnte. Am 24. April gelang außerhalb von NRW im rheinland-pfälzischen Dierdorf (Landkreis Neuwied) eine weiterer Nachweis desselben Jungwolfs. Beim Landesumweltamt können rund um die Uhr alle Luchs- und Wolfssichtungen gemeldet werden (Telefon 0 23 61/3 05-0; außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende 02 01/71 44 88).

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