Spielende Kinder im Kampf gegen finanzielle Interessen - das ist ein dankbares Empörungsthema. Doch der scheinbare Gegensatz ist im Fall der Spielplätze keiner. Denn die Kinder, deren berechtigtes Interesse es heute ist, ihrem Bewegungsdrang nachzugehen, werden morgen in einer überschuldeten Kommune womöglich keinerlei Bewegungsspielräume mehr haben. Auch Sparen dient also ihren ureigensten Interessen.

Die Streichung von vier Spielplätzen ist nicht schön, aber weder ein Kahlschlag noch unbedacht. Sie ist ein Versuch, dem Finanzdesaster der Stadt entgegenzuwirken - einer Stadt im Übrigen, die im Gegensatz zu anderen Orten auch jenseits ihrer Spielplätze noch viele Bewegungsmöglichkeiten bietet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer