Fünf Arbeitskreise und die Wünsche-Box sorgen für Vorschläge. Im März wird Zwischenbilanz gezogen.

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Noch ein paar Wünsche mehr: Bei der dritten Leerung fischen (v. l.) Bürgermeister Stefan Caplan, Altenzentrumsleiterin Birgit Hoferichter, Koordinatorin Anja Schreiner und Heike Stichel vom Stab Stadtentwicklung weitere 21 Karten aus der 1000-Wünsche-Box.

Noch ein paar Wünsche mehr: Bei der dritten Leerung fischen (v. l.) Bürgermeister Stefan Caplan, Altenzentrumsleiterin Birgit Hoferichter, Koordinatorin Anja Schreiner und Heike Stichel vom Stab Stadtentwicklung weitere 21 Karten aus der 1000-Wünsche-Box.

Doro Siewert

Noch ein paar Wünsche mehr: Bei der dritten Leerung fischen (v. l.) Bürgermeister Stefan Caplan, Altenzentrumsleiterin Birgit Hoferichter, Koordinatorin Anja Schreiner und Heike Stichel vom Stab Stadtentwicklung weitere 21 Karten aus der 1000-Wünsche-Box.

Burscheid. Die vom Bundesfamilienministerium zur Verfügung gestellte 1000-Wünsche-Box ist für Burscheider Verhältnisse offenkundig etwas überdimensioniert und überdies nicht einfach zu leeren. Aber immerhin: Zu den bisher seit Juli eingeworfenen 96 Wunschkarten kamen bei der dritten Leerung am Montagnachmittag noch einmal 21 dazu.

Ohnehin verstehen die Partner der "Zukunftsinitiative Burscheid" die Box nur als ein Begleitinstrument, um jenseits der derzeit fünf aktiven Arbeitsgruppen weitere Ideen der Burscheider zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation in der Stadt zu sammeln.

Die meisten Wünsche und Hinweise erfolgten bisher zum Themenbereich Stadtentwicklung, gefolgt von Ordnung und Verkehr, Kultur, Soziales und Finanzen. Mitte Dezember muss dem Bundesministerium, das den Prozess mit 10 000 Euro unterstützt, eine Auswertung vorgelegt werden. Aber Anregungen können auch weiterhin im Rathausfoyer eingeworfen werden.

Verwaltung sichert Mitarbeit zu

Die gesammelten Ideen sollen dann den fünf Arbeitsgruppen Bürgerstammtisch/Ehrenamt, Nachbarschaftszentrum Schützeneich, Interkulturelle Begegnung, Kultur und Verkehr als Anregungen weitergeleitet werden. "Und wo eine Zuordnung zu einer der Arbeitsgruppen nicht möglich ist, wird die Verwaltung nach Umsetzungschancen suchen", sagt Bürgermeister Stefan Caplan.

Im März ist dann ein Jahr nach der Premiere im Haus der Kunst das zweite Zukunftscafé geplant. Dort wollen die Arbeitsgruppen ihre bisherigen Ergebnisse vorstellen. Einiges wie der Bürgerstammtisch ist schon in Gang gekommen. Das Nachbarschaftszentrum Schützeneich wirbt bereits auf Flugblättern für Veranstaltungen rund um das Altenzentrum und auch ein interkulturelles Fest befindet sich inzwischen der Planung.

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