Nach einer weiteren Niederlage in der Relegation ist der Abstieg der TG Hilgen besiegelt.

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Gegen den SV Wersten hatten die Gastgeber meist das Nachsehen.

Gegen den SV Wersten hatten die Gastgeber meist das Nachsehen.

Jürgen Venn

Gegen den SV Wersten hatten die Gastgeber meist das Nachsehen.

Hilgen. Was sich in den vergangenen Wochen bereits andeutete, ist jetzt zur bitteren Gewissheit geworden. Die Fußballer der TG Hilgen steigen endgültig aus der Landesliga ab, die Mannschaft von Trainer Thomas Erff scheiterte auch in der Relegation.

"Das ist für uns alle natürlich schon sehr enttäuschend. Insgesamt gesehen sind wir allerdings nicht hier und heute abgestiegen, sondern schon sehr viel früher", sagte der Trainer. Im letzten Pflichtspiel dieser Saison unterlagen die Hilgener vor heimischer Kulisse dem SV Wersten mit 2:4 (0:3) und müssen damit zurück in die Bezirksliga.

Nach vielversprechendem Beginn gehen die Hilgener unter

Auch wenn die Chancen auf eine erfolgreiche Relegation nach der deutlichen Anfangsniederlage in Bocholt schon verschwindend gering waren, so wollte sich die TGH wenigstens ansprechend aus der Saison verabschieden. In der ersten Viertelstunde spielten die Platzherren wirklich frech auf und erspielten sich einige gefährliche Torraumszenen. Mit einem Pfostenschuss (16.) deuteten die Gäste zunächst ihre Stärken nur an. Doch in der 27. Minute war es dann so weit - die Werstener gingen mit 1:0 in Führung.

Hilgen glitt zurück in die Lethargie und überließ dem Gegner fast schon kampflos das Feld. In der 35. und 40. Minute konnte der SV Wersten mit zwei weiteren Treffern für die vorzeitige Entscheidung sorgen. Wie schon auch im ersten Spiel verloren die Gastgeber wieder die Nerven, Aki Flack musste wegen einer Spielerbeleidigung zum frühzeitigen Duschen.

Womit dann aber niemand mehr rechnete: Die TGH kam nach dem Seitenwechsel noch einmal eindrucksvoll zurück. Durch die Treffer von Lukas Harensa (55.) und Marcus Banken (63.) kamen die Hilgener bis auf 2:3 wieder heran. "Da hätten wir die Begegnung durchaus drehen können, doch wie schon so häufig fehlte dem Team dann auch in dieser Phase das Quäntchen Glück", erklärte Erff.

Becker, Nierhoff, Kirchsieper, L. Harensa, M. Harensa, Martinus, Flack, Filicano, Schmitz, C. Fischer (46. N. Kappertz), Banken.

Eine Viertelstunde vor dem Ende konnten die Gäste dann noch mit einem Konter für den Schlusspunkt sorgen.


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