TGH-Handballer verspielen Vorsprung gegen Hamborn und begnügen sich mit Remis.

Intensive und unterhaltsame Spielszenen bot die Begegnung zwischen der TG Hilgen und den Sportfreunden Hamborn. Am Ende stand es 27:27.
Intensive und unterhaltsame Spielszenen bot die Begegnung zwischen der TG Hilgen und den Sportfreunden Hamborn. Am Ende stand es 27:27.

Intensive und unterhaltsame Spielszenen bot die Begegnung zwischen der TG Hilgen und den Sportfreunden Hamborn. Am Ende stand es 27:27.

Jürgen Venn

Intensive und unterhaltsame Spielszenen bot die Begegnung zwischen der TG Hilgen und den Sportfreunden Hamborn. Am Ende stand es 27:27.

Hilgen. Das Hallenheft in Hilgen gab eigentlich schon die Richtung vor. "Mit einem Sieg sind wir Tabellenführer", stand auf der Titelseite. Doch daraus wurde für den Handball-Oberligisten TG Hilgen nichts: Im Nachholspiel kam die Mannschaft von Trainer Norbert Bothe gegen den Tabellenfünften Sportfreunde Hamborn nicht über ein 27:27 (14:13)-Unentschieden hinaus.

"Meine jungen Spieler waren mit der Situation überfordert", berichtete Bothe nach 60 sehr intensiven Minuten - sichtlich gezeichnet und noch nicht im Klaren darüber, ob er sich über den Punkt freuen sollte oder nicht. Sein Musterschüler Rainer Hantusch brachte es jedoch auf den Punkt: "Dieses Unentschieden geht für uns schon in Ordnung. Nach diesem Spielverlauf hätten wir am Ende auch mit leeren Händen da stehen können."

Für die TGH begann zunächst alles nach Plan

Dabei begann für die TGH alles nach Plan. In der ersten Viertelstunde (6:6) beschnupperten sich beide Teams, bevor die Hausherren das Geschehen an sich rissen. Fünf Tore nacheinander, und die Hilgener setzten sich ab. Rückraumspieler Tim Menzlaff trat in dieser Phase besonders positiv in Erscheinung. Mit etlichen Treffern aus der Distanz hatte er großen Anteil am Zwischenspurt. Allerdings vergaß es die Mannschaft, sich noch deutlicher vom Kontrahenten abzusetzen, und die kampfstarken Gäste waren bis zur Pause wieder in Reichweite.

Ab der 22. Minute nahmen die Duisburger Rainer Hantusch an die kurze Leine. Nach dem Seitenwechsel wurde auch noch Menzlaff mit einer Sonderbewachung versehen, so dass der Spielfluss deutlich unterbrochen wurde.

Eine Viertelstunde vor dem Ende hatten die "Löwen" zum 20:20 ausgeglichen und erarbeiteten sich in der Schlussphase Vorteile. Der Herausforderer legte immer vor und die TGH musste nachziehen. Mehrfach besaß Hamborn die Möglichkeit, in den letzten Minuten bis auf zwei Tore davon zu ziehen. "Wenn das passiert wäre, dann hätten wir auch verloren", so Bothe.

Aumann, Schneevoigt (ab 57.), Menzlaff (9), Hantusch (6), vom Stein (5), Liebsch (3), Heubel (2), Kessel (2/1); Opitz, Middendorf, Friedrich (alle nicht eingesetzt).

Seine Mannschaft wirkte sichtlich angeschlagen. Ohne jegliche Alternativen schien dem Team die Puste auszugehen. Hantusch war es jedoch zu verdanken, dass es zur Punkteteilung langte. Alleine die letzten vier Treffer gingen auf das Konto des Rückraumhünen. "Jetzt müssen wir uns den verlorenen Punkt am Wochenende in Hiesfeld zurükholen", fordert Bothe den nächsten Erfolg, um sich weiter im Titelrennen zu etablieren.

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