Der Herbstferienspaß steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die letzten Mohikaner“.

Neun kleine Squaws präsentieren stolz Schmuck und Indianer-T-Shirts.
Neun kleine Squaws präsentieren stolz Schmuck und Indianer-T-Shirts.

Neun kleine Squaws präsentieren stolz Schmuck und Indianer-T-Shirts.

Doro Siewert

Neun kleine Squaws präsentieren stolz Schmuck und Indianer-T-Shirts.

Burscheid. Sie nennen sich Weißer Adler, Süßer Stubentiger, Wilder Hund, Felsiges Krokodil oder - ganz klassisch wie im Film - Steht mit einer Faust. Im Jugendzentrum Megaphon dreht sich in den Herbstferien alles um das Thema "Indianer". Und die Kinder waren bei der Wahl ihrer indianischen Namen sehr kreativ.

Mit Perlenketten und Stirnband ist die Verkleidung perfekt

In den ersten Tagen stand nicht nur eine Planwagenfahrt durch das Bergische auf dem Programm, sondern auch die Verwandlung in tapfere Mohikaner und Squaws. Dazu bastelten die Kinder Indianerbekleidung. Die Mädchen durften sich Armbänder und Ketten aus bunten Holzperlen aufschnüren, während die Jungs ihre Ausrüstung mit einem selbstgebastelten Tomahawk, dem indianischen Kriegsbeil, vervollständigten.

Während die Mädchen am dritten Tag der Ferienaktion fleißig Perlen für Traumfänger aufschnüren, bemalen die Jungen eine Etage tiefer T-Shirts mit Indianermotiven und ihren Stammesnamen.

"Die Mädchen haben ihre T-Shirts bereits am Vormittag bemalt", erklärt Birgit Hansen, die den Ferienspaß organisiert. "Normalerweise trennen wir die Gruppe nicht, aber beim Bemalen der T-Shirts war das aus Platzgründen nötig."

Den Unterschied zwischen Squaw und Krieger erkennt man sofort: Die Mädchen haben bei der Wahl ihrer Shirt-Motive deutlich öfter zum niedlichen "Indianer-Bären" gegriffen. Die Jungen hingegen malten sich lieber richtige Indianer auf ihre Hemden.

In der Zwischenzeit ist Waltraud Kopisch vom Megaphon-Team damit beschäftigt, die Stirnbänder für die Squaws abzumessen und mit rot-blau-gelb gemusterter Borte zu bekleben. "Die ist tatsächlich echt indianisch, sie kommt aus Kanada", sagt sie. "Wie haben die Borte in einem Stoffladen in Opladen gekauft."

So ausgerüstet dürfen sich die Nachwuchsindianer am letzten Tag des Ferienspaßes auf Schatzsuche begeben. Auf die tapferen Mohikaner wartet dann eine Goldsuche mit allerlei Überraschungen. Zur Erinnerung an eine schöne Ferienwoche dürfen alle Kinder ihre selbstgebastelten Schätze mit nach Hause nehmen. In der kommenden Woche wird dann eine andere Kindergruppe auf den Spuren der Indianer wandeln.

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