Mark Kühler hat ein Haus in Tirol in Rekordzeit renoviert – und die Arbeiten für eine TV-Serie filmen lassen.

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Mark Kühler ist eine echte rheinische Frohnatur.

Mark Kühler ist eine echte rheinische Frohnatur.

In Tirol hat er ein schmuckes Haus ausgemacht, das er erst einmal von Grund auf renoviert hat.

MVL-TENT, Bild 1 von 2

Mark Kühler ist eine echte rheinische Frohnatur.

Burscheid. Die Weite der Berge Tirols hat Mark Kühler schon immer fasziniert. Der gebürtige Burscheider ist ein begeisterter Ski- und Landschaftsläufer – und da er auch deshalb so viel Zeit wie möglich in Tirol verbringt, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis er seiner Geburtsstadt den Rücken kehren würde. „Von den Bergen habe ich mich nie wirklich trennen können“, erzählt er.

Fieberbrunn – der neue Wohnsitz des TV-Moderators

Nun ist es also so weit: Denn schnell war ein schickes Häuschen im österreichischen Fieberbrunn gefunden – wobei: So schick war das Landhaus in den Bergen gar nicht. Aber Mark Kühler wäre ja nicht ein Deutschlands Heimwerkerkönig, wüsste er dieses Problem nicht zu lösen.

Mit einem Team von 20 Handwerkern machte er sich, natürlich begleitet von einem Kamerateam, Mitte Mai an die Arbeit. Innerhalb von zwei Wochen wurde das Haus vom Dach bis zum Fundament generalüberholt. „Der nächste Schritt wäre wohl die Sprengung gewesen“, erklärt der Bauherr die umfangreichen Arbeiten an seinem neuen Wohnsitz, für die man normalerweise mehr als sechs Wochen braucht.

Aber was ist schon normal im Leben von Mark Kühler: beinahe hundert Flüge absolviert jedes Jahr in die USA oder Kanada, wo er verschiedene Messeshows moderiert; dazu kommen sein Engagement bei einem Verkaufs-Fernsehsender und schließlich die Arbeit mit Paradiesvogel Enie van de Meiklokjes. Die wenige freie Zeit verbringt er gerne dort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ und die Nachbarn freundlich „Servus“ sagen.

„Hier ist alles etwas entspannter“, sagt der 48-Jährige. Entspannung pur kann er aber erst in einigen Wochen genießen, wenn die Küche für sein neues Domizil eintrifft. Und ein Fernsehsender für die fünf Folgen, die während des Umbaus entstanden sind, gibt es auch noch nicht. „Ich bin aber sicher, dass die Serie noch in diesem Jahr im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird“, gibt sich der TV-Moderator aus dem Bergischen optimistisch.

Fünf Folgen hat Mark Kühler mit seiner deutschen Agentur und einem Regisseur gedreht. Sowohl die zweiwöchigen Renovierungsarbeiten als auch der vorangegangene Abriss von Decken und Böden sind gefilmt worden.

Die Idee war Anfang des Jahres entstanden. Dass keine Produktionsfirma hinter Kühler steht, empfindet er nicht als Problem: „Die Serie ist so gut, dafür wird sich ein Fernsehsender interessieren.“

In Spitzenzeiten arbeiteten mehr als 20 Handwerker parallel im Haus. „Da brauchten wir Allrounder. Der Maler ist dem Installateur auch mal mit der Rohrzange zur Hand gegangen“, erklärt Mark Kühler. Bis zu 16 Stunden waren er und seine Mitstreiter täglich im Einsatz

Bis dahin will er auch wieder mit dem Trailrunning anfangen – denn dafür war bisher keine Zeit. „Das erkläre ich auch immer zukünftigen Bauherren: Wer sich entschließt, ein Haus zu bauen, hat zwei Jahre keine Freizeit.“ Zum Glück ging es bei ihm schneller und Kühler kann bereits heute in seinem Arbeitszimmer den Blick über die Tiroler Berge genießen.

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