Die Traditionsveranstaltung des MGV Dürscheid lockt zum Auftakt auch Gäste aus Hilgen an.

heidbergfest
Einen optimalen Start erwischte das Heidbergfest des MGV Dürscheid am Himmelfahrtstag.

Einen optimalen Start erwischte das Heidbergfest des MGV Dürscheid am Himmelfahrtstag.

Doro Siewert

Einen optimalen Start erwischte das Heidbergfest des MGV Dürscheid am Himmelfahrtstag.

Burscheid. Ein zufriedenes Grinsen macht sich auf Michael Brückners Gesicht breit. Alles ist mehr als rund gelaufen. Das Wetter beschenkt die Sänger des Männergesangvereins Dürscheid mit Sonnenschein, die Besucher kommen in Scharen auf das Vereinsgelände und das Bier fließt reichlich. „Der Vatertag auf dem Heidbergfest ist der schönste Tag im Chorjahr“, sagt der MGV-Vorsitzende.

Sein Stellvertreter Ralf Theilenberg stimmt nickend zu. „Wir feiern, bis die Letzten gehen.“ Die Sperrstunde auf dem Heidbergfest kann sich schon mal hinziehen. Die Stimmung ist immer ausgelassen. Auch an diesem Donnerstagvormittag. Vergnügt und zu Scherzen aufgelegt ist beispielsweise Maria Jäger. Laut lachend betritt sie das Festgelände. „Ich bin immer gut drauf. Nicht nur auf dem Heidbergfest“, sagt sie.

Im Schlepptau hat die Burscheiderin den Fanclub des Hilgener Schützenvereins. Von Hilgen aus ist die Truppe über die Balkantrasse bis nach Dürscheid gewandert. Zwei Stunden hat es gedauert. „Man muss schon ein Ziel haben“, sagt Erhard Jäger. Und das Ziel war, den Tag gemütlich in Dürscheid ausklingen zu lassen.

So wie dem Ehepaar Jäger ging es auch anderen Gästen des Heidbergfestes. Sie verbanden den Festbesuch mit einer ausgedehnten Wanderung. Einen Mangel an Parkplätzen gab es zumindest in den Vormittagsstunden nicht. Das tat der Stimmung mehr als gut. Die Besucher entspannten sich auf den Bierbänken und genossen die Sonne. Und sie lauschten natürlich auch der Chormusik.

Auch die vereinseigene Hymne wird zum Besten gegeben

Ein Fest mit dem Männergesangsverein Dürscheid ganz ohne Musik? Das ist für Michael Brückner nicht denkbar. Ein kleines Potpourri aus dem Repertoire gab der Chor zum Besten. Unter den Liedern waren „Mambo“ von Herbert Grönemeyer, „Sweet Caroline“, „Rock around the clock“ und natürlich die vereinseigene Hymne „Musik steckt ganz tief in uns drin“.

Die 40 Sänger konnten sich über viel Applaus freuen. Einige Zuhörer ermahnten gar andere Besucher, etwas ruhiger zu sein, damit sie die Musik intensiver genießen konnten. Ein Beweis für Michael Brückner: Was der MGV Dürscheid macht, kommt an. „Wir haben einen absoluten Boom losgetreten. Rings um uns gehen viele Chöre kaputt, uns geht es gut.“

Der Männerchor zählt 40 Aktive, darunter sind drei Neuzugänge in den Zwanzigern, die ganz selbstverständlich mit den Alteingesessenen singen. Zulauf hat den Dürscheidern auch der gemischte Chor „Young Music Choir Dürscheid“ gebracht. Die 28 Mitglieder nehmen sich wechselnder musikalischer Projekte an. „Wir sind zufrieden, aber nicht selbstzufrieden“, sagt Brückner.

Viele Ideen habe der Vorstand noch in der Hinterhand. Nun aber gehe es um die Geselligkeit. Auch die wird im MGV Dürscheid großgeschrieben. Die Sänger schenkten fröhlich ein. Das Wetter war auf ihrer Seite. „Einmal war es so heiß, dass nur Wasser getrunken wurde“, erinnert sich der Vorsitzende. Dieses Mal floss das Bier bereits kurz vor 12 Uhr ordentlich. „Das ist eine wichtige Einnahme. Schließlich wollen wir Ende September auf Sängertour gehen.“

Am Sonntag ab 11 Uhr findet das Heidbergfest mit der Chormatinee seine Fortsetzung und seinen Abschluss.

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