Der milde Winter hat die Bauarbeiten zügig voranschreiten lassen. Die Südfassade ist bereits fertig.

Die neue Fassade des Kirchenkreis-Gebäudes ist in den Farben Silbergrau und Mintgrün gestaltet.
Die neue Fassade des Kirchenkreis-Gebäudes ist in den Farben Silbergrau und Mintgrün gestaltet.

Die neue Fassade des Kirchenkreis-Gebäudes ist in den Farben Silbergrau und Mintgrün gestaltet.

Doro Siewert

Die neue Fassade des Kirchenkreis-Gebäudes ist in den Farben Silbergrau und Mintgrün gestaltet.

Burscheid. Die der Realschule zugewandte Nordseite des ehemaligen Internats auf dem Schulberg ist noch eingerüstet; an der Fassade wird eifrig gearbeitet. Doch an der Südseite kann man inzwischen einen guten Eindruck gewinnen, wie sich das Gebäude im Sommer präsentieren wird, wenn es sich zum Haus der Kirche gewandelt hat.

Seit die Gerüstbauer vor einer Woche begonnen haben, Teile der Einrüstung abzubauen, ist der Blick frei auf die neue Fassadenverkleidung, die in Silbergrau und zwischen den Fenstern in Mintgrün gehalten ist. Dahinter verbirgt sich nicht nur die Unterkonstruktion für die Fassade, sondern auch eine 16 Zentimeter dicke Wärmedämmung.

Während die östliche und westliche Giebelseite komplett in Grau gestaltet sind, wird sich grau-grüne Farbgebung auf der Nordseite fortsetzen – mit einem Sondereffekt: „Eingangsbereich und Treppenhaus werden komplett verglast“, sagt Bauleiter Horst Hadamik. Neben der Verglasung wird es einen gebäudehohen grünen Fassadenstreifen geben.

Hadamik ist nicht nur optisch, sondern auch technisch von der Fassade begeistert, weil Toleranzen von bis zu neun Zentimetern ausgeglichen werden mussten. Vorarbeiter Lothar Paul von der sauerländischen Fassadenbaufirma rechnet grob geschätzt damit, dass die gesamte Fassade in zwei Monaten fertiggestellt ist.

Gemeinsame Verwaltung für alle 13 Gemeinden

„Wir haben den milden Winter voll ausgeschöpft“, freut sich Erna Bierkoch, Verwaltungsleiterin des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen. Der Kirchenkreis wird das Gebäude daher zeitplangemäß im Juli und August mit seiner neuen gemeinsamen Verwaltung für alle 13 Gemeinden in Burscheid, Leverkusen, Leichlingen, Langenfeld und Monheim beziehen können. Am 1. September soll das Haus der Kirche den Betrieb aufnehmen.

Auf einer Sondersynode des Kirchenkreises wird der Umbau des seit fast 18 Jahren leer stehenden Internats zur neuen Kirchenkreiszentrale beschlossen. Dafür werden knapp vier Millionen Euro investiert.

Der Umbau beginnt mit dem Abriss des vorderen Querriegels und der kompletten Entkernung des übrigen Gebäudes.

Das neue Haus der Kirche soll seinen Betrieb aufnehmen.

Auch die Photovoltaikanlage auf dem Flachdach ist bereits installiert und wird die Stromversorgung des Hauses ebenso unterstützen wie die zwei Gaswärmepumpen das Beheizen. Und auch der Innenausbau schreitet voran. Im ersten bis fünften Obergeschoss sind alle Leitungen schon verlegt und die Wände verputzt. Morgen wird sich der Bauausschuss des Kirchenkreises bei einem Ortstermin einen Eindruck vom Baufortschritt verschaffen.

„Auch der Arbeitskreis Einrichtung tagt derzeit eifrig“, sagt Verwaltungsleiterin Bierkoch. Denn das in die Jahre gekommende Mobiliar wird im Sommer nicht mit von Leverkusen nach Burscheid umziehen. „Alle Büros werden neu eingerichtet.“

kirchenkreis-leverkusen.de

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