Die TG Hilgen will den Aufstieg perfekt machen. „Doch die Konkurrenz sitzt uns im Nacken“, warnt Trainer Norbert Bothe.

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Gegen Solingen behielt die TGH am Wochenende die Überhand.

Gegen Solingen behielt die TGH am Wochenende die Überhand.

Jürgen Venn

Gegen Solingen behielt die TGH am Wochenende die Überhand.

Hilgen. Mit dem Sieg im Spitzenspiel bei der SG Solingen BHC II haben die Oberliga-Handballer der TG Hilgen den vorläufigen Höhepunkt erreicht. Drei Spieltage vor dem Ende rangiert die Mannschaft von Trainer Norbert Bothe mit zwei Punkten Abstand auf Rang eins, kann mit zwei Erfolgen aus den letzten drei Partien den lang ersehnten Sprung in die dritte Liga perfekt machen.

"Wir stehen wirklich kurz vor dem Ziel, allerdings sitzt uns die Konkurrenz immer noch sehr stark im Nacken. Wir können uns jetzt keine Auszeit nehmen, sondern müssen höchst konzentriert die nächsten Aufgaben angehen", fordert der bislang so erfolgreiche Übungsleiter.

Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt mit der SG Dülken der Aufsteiger in die Max-Siebold-Halle, und die Mannschaft aus Viersen hat eine ganz schlimme Saison hinter sich. In der Hinrunde sprang nach Siegen gegen den BHC II und die TGH noch eine Spitzenplatzierung heraus, mittlerweile befindet sich das Team von Trainer Goranco Sopov nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen.

"Und dennoch werden wir nicht den Fehler machen und diesen Gegner in irgendeiner Art und Weise unterschätzen", sagt Bothe. Aus dem Hinspiel haben die Hilgener nach dem 29:33 ohnehin noch etwas gut zu machen, doch wer Rainer Hantusch & Co. in Solingen gesehen hat, weiß um die Entschlossenheit der gesamten Truppe.

Auch von zwischenzeitlichen Schieflagen lassen sich die Hilgener nicht mehr beirren. Im letzten Spiel lag die TGH schon mit 1:8 im Rückstand, kämpfte sich dann aber ganz ruhig heran, um auf der Zielgeraden am Gegner vorbei zu ziehen.

Wegen der regelrechten Euphorie im Hilgener Lager - rund 250 Fans reisten mit - wächst das Team derzeit über sich hinaus. "Und genau diesen Weg wollen wir jetzt weiter verfolgen. Ich denke, dass wir es über genau diese Emotionen auch schaffen werden", sagt Bothe. Auch am Sonntag stehen ihm wieder alle Spieler zur Verfügung.

Die personellen Planungen können nun ebenfalls konkreter angegangen werden. Durch den immer sicherer werdenden Sprung in die Regionalliga ist die TGH deutlich attraktiver für auswärtige Spieler geworden. "Ich erhoffe mir dadurch zusätzliche Verstärkungen, die wir auch dringend bräuchten. Aber wir denken erst einmal von Spiel zu Spiel", sagt Bothe, "und von daher müssen wir uns jetzt mit Dülken befassen."

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