Die Spitzenpartie zwischen den Bergischen Panthern und der SG Langenfeld ist für beide Teams eine Weichenstellung.

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Nach dem Sieg gegen Vorst ist die Laune bei den Bergischen Panthern, hier mit Alexander Zapf, wieder deutlich gestiegen.

Nach dem Sieg gegen Vorst ist die Laune bei den Bergischen Panthern, hier mit Alexander Zapf, wieder deutlich gestiegen.

Doro Siewert

Nach dem Sieg gegen Vorst ist die Laune bei den Bergischen Panthern, hier mit Alexander Zapf, wieder deutlich gestiegen.

Hilgen. Es war kein Druckfehler: Die ambitionierten Oberliga-Handballer der SG Langenfeld haben beim Abstiegskandidaten TV Jahn Hiefeld wirklich sensationell deutlich mit 19:29 verloren. „Das war schon ein Paukenschlag. Doch für uns hat das keine Bedeutung, wir schauen in erster Linie auf uns“, sagt Marcel Mutz, der Co-Trainer der Bergischen Panther. Die Mannschaft um Spielertrainer Erwin Reinacher wird Samstag (17.30 Uhr) in Langenfeld antreten.

In dieser Spitzenpartie geht es für beide Teams um eine Menge. Denn nur der Sieger darf sich nach oben orientieren, der Verlierer ist erst einmal weit ab von den eigenen Ansprüchen.

SG Langenfeld bei der Niederlage stark ersatzgeschwächt

Mutz hat sich Informationen über die SGL-Niederlage eingeholt. Am vergangenen Wochenende hatten die Langenfelder mit einer erheblichen Grippewelle zu kämpfen, Trainer Leszek Hoft standen nur ganz wenige gesunde Akteure zur Verfügung. „Diese Probleme werden sie jetzt aber ausgestanden haben. Zudem können sie sich aus einem sehr breiten Stamm an Spielern bedienen“, erklärt Mutz mit einem Verweis auf die Zweitvertretung, die vor dieser Runde erst in die Verbandsliga aufgestiegen ist. Mit Tobias Geske, Tobias Hanke, Vinzenz Preisegger, Tobias Justen, Philipp Wolter, Andreas Nelte und Max Adams treffen die Panther gleich in Serie auf einstige Teamkollegen oder frühere Jugendspieler.

Co-Trainer Marcel Mutz registriert Formanstieg

Nach dem Sieg gegen Vorst ist die Laune bei Reinacher und Co. wieder deutlich gestiegen. Auch wenn noch nicht alles Gold war, was glänzte, so machte Mutz auf jeden Fall einen Formanstieg aus: „Wir müssen uns aber weiter verbessern und sehr konzentriert zur Sache gehen.“ Im Angriff komme es auf eine gute Chancenverwertung an, um nicht in die Langenfelder Konter zu laufen.

Torhüter Damian Bungart fehlt aus beruflichen Gründen, die Hauptarbeit wird Nijaz Boskailo zwischen den Pfosten verrichten müssen. Fabian Schneider aus der A-Jugend wird für den Notfall mit dabei sein.

Philipp Hattig konnte auch in dieser Woche aus beruflichen Gründen nicht trainieren, wird den Kader aber auffüllen. Justus Ueberholz ist immer noch nicht ganz fit, sollte am Samstag für Kurzeinsätze aber zur Verfügung stehen.

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