Die Bergischen Panther müssen sich im Nachbarschaftsduell beim Tus Wermelskirchen mit 26:32 geschlagen geben.

Frank Ferber trieb die Panther zwischenzeitlich zur Führung, aber am Ende spielte Wermelskirchen seine Überlegenheit aus.
Frank Ferber trieb die Panther zwischenzeitlich zur Führung, aber am Ende spielte Wermelskirchen seine Überlegenheit aus.

Frank Ferber trieb die Panther zwischenzeitlich zur Führung, aber am Ende spielte Wermelskirchen seine Überlegenheit aus.

Jürgen Venn

Frank Ferber trieb die Panther zwischenzeitlich zur Führung, aber am Ende spielte Wermelskirchen seine Überlegenheit aus.

Burscheid. Mit 32:26 (16:16) konnte gestern am späten Abend der Tus Wermelskirchen in der Handballregionalliga das bergische Duell gegen die Bergischen Panther für sich entscheiden. Mit diesem Erfolg bleibt der Tus im Meisterschaftsrennen mit dabei, während die Panther auf einen Abstiegsplatz rutschten.

Beide Teams begannen vor knapp 350 Zuschauern nervös und vor allem im Angriff wenig durchschlagskräftig. Den Panthern schmeckte die weit vorgezogene Spitze der Wermelskirchener Abwehr nicht. Beim Tuswar zunächst lediglich Spielertrainer Lars Hepp in der Offensive ein Aktivposten.

"Gegen eine so stark besetzte Mannschaft darf man sich nicht so viele Fehler erlauben."

Norbert Bothe Panther-Trainer

Bis zum 4:4 (12.) blieb es torarm, dann kam der Panther-Rückraum besser in Fahrt. Frank Ferber übernahm Verantwortung und führte seine Mannschaft zu einer 9:7-Führung (20.). Doch Wermelskirchen sortierte sich in einer Auszeit neu und war nun vor allem über Kreisläufer Robert Heinrichs gefährlich. 14:12 ging der Gastgeber in Führung, den Panthern gelang mit dem Pausenpfiff der 16:16-Ausgleich.

Bis zum 22:23 (46.) blieben die Gäste dran, hatten das allerdings allein der Treffsicherheit von Tim Menzlaff und einem überragenden Roland Mainka zwischen den Posten zu verdanken. Dann jedoch häuften sich die technischen Fehler und die Fehlwürfe bei den Panthern. Auch die wenigen Wechselmöglichkeiten, die Trainer Norbert Bothe hatte, brachten keine Besserung. Wermelskirchen ging auf 27:23 (54.) weg und auch mit eine offenen Deckung in den Schlussminuten konnte der Gast das Spiel nicht mehr drehen.

"Gegen eine so stark besetzte Mannschaft darf man sich nicht so viele Fehler erlauben. Ich hatte gehofft, dass wir die Partie länger hätten offen halten können, aber wir hatten in der entscheidenden Phase nichts mehr entgegenzusetzen", ärgerte sich Bothe. Ähnlich sah das sein Gegenüber Lars Hepp: "Wir hatten am Ende mehr Luft und deshalb freue ich mich über einen verdienten Erfolg aus der Kategorie Arbeitssieg."

Panther: Meinka, Aumann; Menzlaff (10), Ferber (7/2), Neukirchen (3), de la Fuente (2), Heubel (2/1), vom Stein (1), Liebsch (1), Ament, Hasenwinkel.

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