Die Max-Siebold-Halle wird heute untersucht. Erst dann gibt es eine Prognose zur Dauer der Sperrung.

wasserschaden
Hausmeister Fritz Raczkowski zeigt die Stellen an der Decke der Max-Siebold-Halle, durch die am Wochenende das Wasser in die Halle eingedrungen ist.

Hausmeister Fritz Raczkowski zeigt die Stellen an der Decke der Max-Siebold-Halle, durch die am Wochenende das Wasser in die Halle eingedrungen ist.

Doro Siewert

Hausmeister Fritz Raczkowski zeigt die Stellen an der Decke der Max-Siebold-Halle, durch die am Wochenende das Wasser in die Halle eingedrungen ist.

Burscheid. Dienstag entscheidet sich, ob die Max-Siebold-Halle in Hilgen länger gesperrt bleiben muss oder Schule und Vereinen bald wieder zur Verfügung steht. Über ein Rollgerüst werden Teile der vor fünf Jahren sanierten Innendecke geöffnet, um zu sehen, welchen Schaden das am Wochenende eingedrungene Wasser angerichtet hat und wie vollgesogen die Dämmung ist.

Am späten Freitagabend waren Feuerwehr, Baubetriebshof und die Amtsleiter Franz Kratochvil (Schulamt) und Holger Wilke (Gebäudemanagement wegen eines massiven Wassereinbruchs zur Halle gerufen worden. Die Feuerwehr saugte Teile des Wassers auf und baute Auffangbecken auf. Der Einsatz dauerte bis um 2 Uhr nachts.

Im Anschluss wurde die Halle gesperrt. Das für Samstag angesetzte Spitzenspiel der Verbandsliga-A-Jugend der Bergischen Panther gegen Langenfeld musste ebenso abgesagt werden wie die für Sonntag geplante bunte Kindersportschau der TG Hilgen.

Hallenflachdach ist 20 Jahre alt

Das Flachdach der Max-Siebold-Halle ist 20 Jahre alt und entsprechend porös. Bereits am Samstag wurden die erkennbaren Schäden vom Dachdecker ausgebessert. „Seither ist auch kein Wasser mehr eingedrungen“, sagt Wilke.

Was zu dem Schaden geführt hat, ist nicht ganz klar. Möglicherweise haben Schnee und Eis die Abflüsse verstopft und das schmelzende Wasser hat sich andere Wege gesucht. Eine weitere Möglichkeit: „Nach dem starken Schneefall war das Dach vergangene Woche Montag aus Sicherheitsgründen geräumt worden“, sagt Wilke. Denkbar sei, dass dabei durch Kälte und Belastung neue Risse entstanden seien, die aber nicht entdeckt wurden, weil eine Restschneeschicht auf dem Dach belassen wurde.

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