Studie: Wohngebiet auf Gehrke-Gelände bringt zwar mehr Verkehr, aber das falle laut den Gutachtern nicht ins Gewicht.

Seit die Bewohner 2006 in das Diakoniezentrum am Hasensprung umgezogen sind, steht das frühere Altenheim Gehrke-Haus leer.
Seit die Bewohner 2006 in das Diakoniezentrum am Hasensprung umgezogen sind, steht das frühere Altenheim Gehrke-Haus leer.

Seit die Bewohner 2006 in das Diakoniezentrum am Hasensprung umgezogen sind, steht das frühere Altenheim Gehrke-Haus leer.

Beier

Seit die Bewohner 2006 in das Diakoniezentrum am Hasensprung umgezogen sind, steht das frühere Altenheim Gehrke-Haus leer.

Leichlingen. Insgesamt 15 Ein- bis Zweifamilienhäuser sind auf dem Gelände des früheren Altenheims Gehrke-Haus in Hüschelrath geplant. Die umliegenden Straßen würde das nicht wesentlich mehr belasten: Das ist das Ergebnis einer Studie, die auf Wunsch von Anwohnern und Politikern in Auftrag gegeben worden war. Sie machen sich Sorgen um die engen Straßen am Johannisberg.

Regelmäßige Staus gibt es ohnehin schon

Die Gutachter gehen davon aus, dass es durch das Neubaugebiet an der Landrat-Trimborn-Straße in 24 Stunden 250 Autofahrten mehr geben wird - das würde in Spitzenzeiten 13 Wagen pro Stunde mehr ausmachen.

Genau wurde auch der Verkehr an den Knotenpunkten der Neukirchener Straße unter die Lupe genommen. Zur Hauptverkehrszeit am Morgen bilden sich am Kreisel Montanusstraße lange Staus, die sich auch noch auf den Kreisverkehr an der Kirchstraße auswirken. Abends zeigt sich ein vergleichbares Bild. Dick kommt es regelmäßig auch auf der Opladener Straße (vor dem Kreisverkehr Neukirchener Straße) bis zur Wache Am Wallgraben.

Fazit: Bei den Staus, die es ohnehin schon gibt, würde der Ziel- und Quellverkehr zum neuen Wohngebiet nicht groß auffallen.

In einem zweiten Schritt wird jetzt geprüft, ob es Sinn mache, vom Neubaugebiet eine Verbindung zu Sperber- und Bussardstraße zu schaffen. Denn dadurch könnte der Verkehr nach Süden abfließen und Landrat-Trimborn-Straße sowie Johannisberg würden entlasten. Wenn die Ergebnisse vorliegen will die Stadt - voraussichtlich im März - noch einmal zu einer Informationsveranstaltung einladen. Ansprechpartnerin ist Elke Minte im Bauamt unter Telefon 02175/992173.

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