Der Förderverein tut, was er kann. Aber die Kräfte sind begrenzt. Die Suche nach Entlastung geht weiter.

Der Bauerngarten ist eines der Aushängeschilder der Lambertsmühle. Aber seine Pflege erfordert auch viel Arbeit. Für Pfingstmontag wurde er, so gut es geht, wieder in Schuss gebracht.
Der Bauerngarten ist eines der Aushängeschilder der Lambertsmühle. Aber seine Pflege erfordert auch viel Arbeit. Für Pfingstmontag wurde er, so gut es geht, wieder in Schuss gebracht.

Der Bauerngarten ist eines der Aushängeschilder der Lambertsmühle. Aber seine Pflege erfordert auch viel Arbeit. Für Pfingstmontag wurde er, so gut es geht, wieder in Schuss gebracht.

Doro Siewert

Der Bauerngarten ist eines der Aushängeschilder der Lambertsmühle. Aber seine Pflege erfordert auch viel Arbeit. Für Pfingstmontag wurde er, so gut es geht, wieder in Schuss gebracht.

Burscheid. Großeinsatz im Bauerngarten der Lambertsmühle. Bis zum Mühlentag am Pfingstmontag soll hier alles picobello sein – nicht nur wegen der erwarteten zahlreichen Besucher. „Wir wollen auch Walter Freiwald einen guten Garten präsentieren“, sagt Fördervereinsvorsitzender Armin Busch. Vereinsmitglied Freiwald hatte eines der Schmuckstücke der Mühle bis zuletzt gepflegt.

Auch sonst herrscht an diesem Mittwochvormittag überall emsiges Treiben. Bis zu 20 Helfer kommen einmal in der Woche im Wiehbachtal zusammen, um die denkmalgeschützte Mühle und ihr Umfeld und pflegen und weiter auszubauen. „Aber Aktionen wie der Mühlentag zeigen: Eigentlich reicht der Mittwoch nicht, um alles zu bewerkstelligen“, räumt Busch ein.

Kooperation mit Gut Landscheid im Aufbau

Das Problem ist bekannt und eine Lösung noch nicht wirklich in Sicht. Der Kreis der ehrenamtlichen Helfer ist überaltert, Busch mit 76 noch einer der Jüngsten. Entlastung verspricht sich der Verein mit seinen aktuell 217 Mitgliedern von der im Aufbau befindlichen Kooperation mit dem nahen Gut Landscheid. Von dort wird die Mühle beispielsweise immer wieder mit Konferenzgästen angesteuert – willkommene Abwechslung im Tagungsalltag. Allein 22 Besuche dieser Art wurden im vergangenen Jahr verzeichnet

Auch finanziell profitiert die Mühle immer wieder von dem Gut, dem sie bis zu ihrem Verkauf Mitte des 18. Jahrhunderts ja auch zugehörig war. Und beim Mühlentag am Montag gibt es zudem erstmals Unterstützung von dort bei der Verpflegung der Besucher.

Was dem „Museum zum Anfassen“, wie es die Vereinsmitglieder nennen, aber auch 20 Jahre nach dem Beginn des Umbaus der Mühle durch den Förderverein bis heute noch fehlt, sind verlässliche Öffnungszeiten.

Zwar bietet der Verein neben dem Mühlentag Jahr für Jahr auch beim Tag des offenen Denkmals im September und beim vorweihnachtlichen Markt Einblicke in die Ausstellung. Und nach Voranmeldung sind gegen eine Spende jederzeit Gruppenführungen durch die Mühle möglich. Aber ein regelmäßiger öffentlicher Betrieb konnte bisher nicht gewährleistet werden.

Regelmäßige Öffnungszeiten ab dem kommenden Jahr?

Im nächsten Jahr feiert die Mühle in ihrer heutigen Form ihr 250-jähriges Bestehen. Ab dann will der Verein eigentlich regelmäßige Öffnungszeiten einrichten. Die Rede ist von zwei Tagen in der Woche. „Aber wir müssen erst noch kalkulieren, ob wir uns das auch erlauben können“, sagt Busch. Denn ehrenamtlich ist dieses Angebot nicht leistbar. Das Personal müsste bezahlt werden – und auch überhaupt erst mal vorhanden sein.

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