Ende August erlebt das Kirchenkurvenfestival seine zweite Auflage.

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In den Vorbereitungen für das zweite Kikufe: Ralph Liebig und Silke Hamburger.

In den Vorbereitungen für das zweite Kikufe: Ralph Liebig und Silke Hamburger.

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In den Vorbereitungen für das zweite Kikufe: Ralph Liebig und Silke Hamburger.

Burscheid. "Wir haben uns im vergangenen Jahr mit der Idee an den Start gewagt, als Kirchengemeinde vor die Tür zu gehen und uns mal ganz anders zu präsentieren", sagt Ralph Liebig, Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde. Die Premiere ist geglückt: Beim ersten Kirchenkurvenfestival 2008 kamen bis zu 2.000 Besucher.

Jetzt hofft die Gemeinde auf einen ähnlichen Erfolg mit der zweiten Auflage: Am 29. und 30. August soll in der Kirchenkurve an der Hauptstraße wieder mit viel Musik gefeiert werden.

"Warum soll man Gutes nicht wieder tun?" sagt Liebig. Und so setzen die Veranstalter auch beim Programm auf Bewährtes - zum Beispiel auf die Coverbands Mayqueen, Last Order und Wobuklax sowie auf Jazzmusiker Engelbert Wrobel.

Der Orchesterverein Hilgen (OVH) ist in diesem Jahr wegen Terminschwierigkeiten nicht dabei. Neu im Programm ist dafür die Leichlinger Schülerband No Vacency. Zum Gottesdienst am Sonntagmorgen wird Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, erwartet.

Das Problem bei der Planung in diesem Jahr: "Uns kam die Wirtschaftskrise dazwischen", sagt Liebig. Und damit hatten die Organisatoren erhebliche Probleme, an Sponsoren zu kommen. Nur "mit viel Glück" sei jetzt ein "Zugpferd" gefunden worden: die Kreissparkasse Köln.

Erlös wieder für die Orgelsanierung

29. August: Ab 16 Uhr: Last Order (Coverband), Kiro (Jugendband der Gemeinde), Mayqueen (Queen Tribute).

30. August: 11 Uhr: Gottesdienst; danach Engelbert Wrobel (Jazzmusik), No Vacency (Schülerband), Wobuklax (Party-Coverband).

Die Gemeinde sucht noch Helfer, die das Fest unterstützen wollen.

Ursprünglicher Anlass des Festivals: Es sollte Geld für die Sanierung der Orgel, die mit insgesamt 250.00 Euro zu Buche schlägt, eingenommen werden. "Das war der Anlass, aber nicht der ganze Hintergrund", sagt Liebig. Vielmehr gehe es auch um das Ereignis als solches.

"Uns ist klar, dass wir mit einer solchen Veranstaltung nicht zigtausend Euro einnehmen können." Im vergangenen Jahr war es ein leichter Überschuss von mehreren hundert Euro. Der komplette Erlös kommt aber auch in diesem Jahr der Orgelsanierung zugute.

"Wir rechnen den Erfolg auch diesmal nicht am Finanziellen", sagt Kirchenmusikerin Silke Hamburger. Der größte Gewinn für die Kirchengemeinde sei es, wenn man in der Stadt gefragt werde, wann endlich das nächste Kirchenkurvenfestival stattfinde.

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