Der LTV erwartet heute Abend den TV Korschenbroich im Ostermann-Forum.

Handball
David Kreckler und viele andere LTV-Spieler konnten unter der Woche nicht mittrainieren. Archiv

David Kreckler und viele andere LTV-Spieler konnten unter der Woche nicht mittrainieren. Archiv

Jens Kirch

David Kreckler und viele andere LTV-Spieler konnten unter der Woche nicht mittrainieren. Archiv

Leichlingen. Unumstritten sind die Leichlinger Drittligahandballer hinter der Ausnahmemannschaft des TuS Ferndorf momentan das zweitbeste Team ihrer Liga. Der LTV holte zuletzt 16:2 Punkte und musste sich in dieser Zeit nur eben diesen Ferndorfern nach einem karten Kampf knapp mit 22:23 geschlagen geben.

Der kommende Gegner TV Korschenbroich (heute Abend, 20 Uhr, Ostermann-Forum, Leichlingen) steht als Vorletzter zu diesem Zeitpunkt der Saison bereits mit dem Rücken zur Wand und sieht vom Papier her wie Kanonenfutter für den LTV aus. Doch LTV-Trainer Lorenzet ist vorsichtig und weiß in Vorfeld die Zeichen zu deuten.

Da wären zum Beispiel die beiden Siege der Mannschaft des scheidenden Trainers Ronny Rogawska aus den vergangenen vier Spielen, die das Licht am Ende des Tunnels wieder angeknipst haben. Selbst die knappe und sehr unglückliche 21:23-Niederlage in Aurich am vergangenen Wochenende hat gezeigt, dass sich der TVK noch nicht aufgegeben hat und bereit ist, für den Klassenverbleib zu kämpfen. Auch im Hinspiel präsentierten sich die Korschenbroicher gegen den LTV nicht wie ein Absteiger. Erst eine deutliche Leistungssteigerung der Leichlinger im zweiten Spielabschnitt bescherte ihnen damals nach einem zwischenzeitlichen 16:16 noch einen 29:22-Erfolg.

Die Vorbereitung auf den Gegner verlief für die Leichlinger schlecht. Lorenzet musste bei seinen Trainingseinheiten auf zahlreiche Spieler verzichten. Bastian Munkel und Hendrik Rachow fielen wegen Grippe aus, David Kreckler war aus beruflichen Gründen abwesend und Marcus Bouali ist weiterhin verletzt.

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