Bis zum Herbst entsteht auf 440 Metern Länge ein neuer Gehweg. 70 Prozent der Kosten tragen die Anwohner.

Wenn die Bauarbeiten in der Luisenstraße abgeschlossen sind, steht den Fußgängern auf der linken Seite ein 1,20 bis 1,50 Meter breiter Gehweg zur Verfügung.
Wenn die Bauarbeiten in der Luisenstraße abgeschlossen sind, steht den Fußgängern auf der linken Seite ein 1,20 bis 1,50 Meter breiter Gehweg zur Verfügung.

Wenn die Bauarbeiten in der Luisenstraße abgeschlossen sind, steht den Fußgängern auf der linken Seite ein 1,20 bis 1,50 Meter breiter Gehweg zur Verfügung.

Doro Siewert

Wenn die Bauarbeiten in der Luisenstraße abgeschlossen sind, steht den Fußgängern auf der linken Seite ein 1,20 bis 1,50 Meter breiter Gehweg zur Verfügung.

Burscheid. Auf der Wunschliste steht er schon seit Jahren. Jetzt wird der Gehweg entlang der Luisenstraße Realität. In dieser Woche sollen nach Angaben der Stadt die Bauarbeiten beginnen. Fünf Monate sind angesetzt, dann steht den Fußgängern auf 440 Metern ein 1,20 bis 1,50 Meter breiter Gehweg zur Verfügung.

Die Bauarbeiten beginnen gegenüber dem Ärztehaus im oberen Teil der Luisenstraße und ziehen sich dann auf der stadtauswärts gesehen linken Seite in Richtung Luisental. Das vorläufige Ausbauende liegt in Höhe der letzten Wohnhäuser nach der scharfen Linkskurve (Hausnummer 49).

Bisher gibt es in diesem Bereich teilweise noch nicht einmal einen Notgehweg, sodass die Anwohner von ihrem Grundstück direkt auf die Straße treten müssen. Das Mehr an Sicherheit hat aber auch seinen Preis: 70 Prozent der Kosten werden auf die Anlieger umgelegt. Je nach Grundstücksgröße liegen die Beträge im drei- bis fünfstelligen Bereich. „Die meisten Anlieger zahlen aber unter 2000 Euro“, sagt Jürgen Malzkuhn, Vorstandssprecher der Technischen Werke Burscheid (TWB).

Leichterer Einstieg an der Bushaltestelle „Im Durfeld“

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch die Bushaltestelle „Im Durfeld“ an der Luisenstraße neu gestaltet. Durch die Verwendung höherer Bordsteine wird den Fahrgästen dort das Einsteigen in den Bus erleichtert.

Während der gesamten Bauphase muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Eine mobile Ampelanlage leitet den Verkehr an der Baustelle vorbei. Auf einem städtischen Grundstück weiter unten im Tal wird das Materiallager für die beauftragte Baufirma aus Lindlar entstehen.

Zweiter Bauabschnitt noch nicht terminiert

300 000 Euro kostet das erste Teilstück zwischen den Hausnummern 11 und 49. 70 Prozent der umlagefähigen Kosten müssen die Grundstückseigentümer übernehmen. 40 000 Euro trägt das Land. Den Rest (etwa 50 000 Euro) zahlt die Stadt.

Die Kostenverteilung entspricht in etwa der des 1. Bauabschnitts.

Dem ersten Bauabschnitt soll später noch ein zweiter folgen. Dann wird in Höhe der ehemaligen RG-TT-Fabrik auf der stadtauswärts betrachtet rechten Seite ein neuer Gehweg gebaut, der zwischen Büchel und Luisental wieder auf die linke Seite wechselt. Der zweite Bauabschnitt ist laut Malzkuhn aber noch nicht terminiert. In dem Bereich müssten auch Verkehrsinseln und neue Busbuchten eingerichtet werden.

Keinen Gehweg wird es in dem Bereich zwischen den beiden Bauabschnitten geben, wo sich auch keine Wohnhäuser befinden. Als Ersatz steht Fußgängern der rückseitige Verbindungsweg zur Verfügung, der die große Kurve der Luisenstraße abkürzt.

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