Die TGH setzt sich gegen den Burscheider Nachbarn dank der größeren Routine mit 3:0 durch.

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Im Gegensatz zu dieser Szene konnten sich die Burscheider nur selten gegen ihre Gegenspieler durchsetzen.

Im Gegensatz zu dieser Szene konnten sich die Burscheider nur selten gegen ihre Gegenspieler durchsetzen.

Venn

Im Gegensatz zu dieser Szene konnten sich die Burscheider nur selten gegen ihre Gegenspieler durchsetzen.

Hilgen. Der Spielverlauf wurde im wahrsten Sinne auf den Kopf gestellt. Während das Fußball-Derby zwischen der TG Hilgen und dem BV Burscheid anfangs eigentlich im Zeichen der Gäste stand, sorgten die Platzherren ganz clever und abgezockt für die Big-points. Die junge Mannschaft von Trainer Werner Malischke musste Lehrgeld bezahlen, im Gegensatz zu einer sehr souverän aufspielenden Hilgener Elf.

"Der Kontrahent hat es uns heute vorgemacht. Aus meiner Sicht waren wir die bessere Mannschaft und haben uns mehr Chancen herausgespielt, doch am Ende stehen wir mit leeren Händen da", berichtete Burscheids Coach. Den größten Unterschied sah der Übungsleiter in einer Person: Marcus Banken.

Der baumlange Angreifer war von der BVB-Hintermannschaft zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen. In der 43. Minute erzielte der 33-jährige Stürmer das 1:0, nach einem Volleyschuss von Aki Flack zum 2:0 (55.) sorgte wieder Banken für die vorzeitige Entscheidung. Es war noch keine Stunde gespielt, als Banken seinem Ruf als Torjäger erneut gerecht wurde. "Wir haben kein Mittel gegen diesen Mann gefunden", musste Malischke die individuelle Stärke anerkennen.

Thomas Erff, der Hilgener Trainer, war mit dem Auftritt seiner Truppe sehr zufrieden: "Wir haben insgesamt in der Defensive gut gestanden und die Chancen des BVB größtenteils nach Standardsituionen zugelassen. Mit diesen drei Punkten haben wir einen ersten guten Schritt nach vorne gemacht."

Vielmehr dürfte die fehlende Präzision im Abschluss ein Ärgernis für die Griesberger gewesen sein. Driss Rifi, Dennis Roda, Soufian Amiri und Hannes Diekamp vergaben zum Teil beste Möglichkeiten. "Daran werden wir arbeiten. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir heute sehr viel gelernt haben", so Malischke.

Tiede, Breuer, Rabe, Nierhoff, Makulik, Snijders, Flack, Heinrichs (68. Schmitz), S. Machill, Pack (75. Vernuccio), Banken.

L. Zabka, Hinzmann, Diekamp, Spyra, Yildirim (52. Alves), Roda (56. Celik), Koster, Rifi, Amiri, S. Özkan, S. Doumoutchsis (80. Schlockermann).

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